1. „Wer uneigennützig wünscht, Erfolg zu haben, kann den Pfad zu den Höheren Welten finden.“ AUM. 21
2. „Bei der Wohlschöpfung ist Bestechung inakzeptabel, weil Wohlschöpfung, die dem Eigennutz dient, aufhört, eine solche zu sein. Der Lehrer kann für die Lehre des Lebens kein Honorar verlangen. Die Lehre wird verbreitet und die Güteschöpfung geschieht unentgeltlich. Diese Bedingung ist grundlegend.“ FAY-1970. 211
3. „Zu lernen, anderen zu geben, ohne an Bezahlung gebunden zu sein, wird eine große Errungenschaft sein. Aber manchmal geht ein hohes geistiges Geben mit einem unbewussten Gedanken über die Belohnung dafür einher, über den Wunsch nach Anerkennung und Dankbarkeit, mit einem Wort, über eine Art Entschädigung für die den Menschen gegebenen Güte. Es ist der Egoismus, der sein Spinnennetz webt, in das sich der Geist verstrickt. Die Sonne sendet ihre Strahlen und ihr Licht in den Weltraum, ohne dafür eine Gegenleistung zu erhalten und vor allem ohne etwas dafür zu verlangen. Seid wie die Sonne.“ FAY-1969. 672
4. „Die wahre Feuer-Blüte ist wirkliche Uneigennützigkeit, doch diese muss nicht allein in Handlungen zum Ausdruck kommen, sondern gerade auch im Bewusstsein. (…) Die Konstellation der Uneigennützigkeit kann nur bei einem klaren Bewusstwerden der Zukunft entstehen. Uneigennützigkeit entsteht nicht aus der Erfahrung der Vergangenheit; nur ein wirkliches Empfinden der Zukunft kann sich über die Grenzen des Möglichen ein inneres Urteil bilden.“ Gem.166
5. „Die Wohltat muss natürlich aufrichtig sein, darin ist jeder sein eigener Richter. Wir schätzen Hilfe, wenn sie aus einem instinktiven Antrieb heraus geleistet wird. Der Mensch sollte gar nicht darüber nachdenken, warum er jemandem helfen kann. Viele lassen einen Wanderer in Not nicht im Stich, ohne zu überlegen, welch schöne Tat sie damit vollbringen. Und diese Einstellung ist richtig, denn Eigennutz macht sämtliche guten Wirkungen zunichte. Wenn Hilfe erwiesen wird, ist auch rechtzeitige Ermutigung von Bedeutung. Sie ist wertvoller als viele andere Arten von Hilfe. Wer ermutigt, übergibt einen Teil seiner Energie, und eine solche Abgabe aus dem besten Besitztum ist kostbar.“ Br. II. 650
6. „Der Geist erstreckt sich über alle Welten und alles berührt ihn. Das Ausmaß des Geistes ist immens und grenzenlos. Diese göttliche Eigenschaft liegt im Potential des Geistes eines jeden, und wer diese Möglichkeit gespürt hat, wird wahrhaftig ein kosmischer Bürger sein. Nichts ist ihm fremd, und der Begriff des Opfers wird durch den Erwerb ersetzt. Alles ist in ihm, und er ist in allem, und er interessiert sich für den gesamten Kosmos. So entsteht die Eigenschaft der Uneigennützigkeit, die im irdischen, persönlichen Bewusstsein so schwer zu fassen ist.“ BNA „Aufstrebendes Herz“. 295
7. „Derjenige, der die Evolution angenommen hat, wird auf ihrem Gebiet zum Wohle der Evolution arbeiten, derjenige, der sie nicht angenommen hat, wird irgendeine persönliche Belohnungen erwarten. Es gibt eine freie Freude, die nichts mit der eigenen Persönlichkeit zu tun hat - sie ist das Los derjenigen, die sie angenommen haben. Die Freude über sich selbst und die eigenen Belohnungen ist die Freude eines Sklaven, und sie ist weder lang noch dauerhaft. (...) Es ist leicht, das Empfangen in sich aufzunehmen, und es ist schwer, das Geben in sich aufzunehmen. Aber wer Letzteres annimmt, wird dauerhaftes Glück erfahren, und die Belohnung ist für ihn kein Stolperstein. Selbstbelohnung ist das Schicksal derjenigen, die es angenommen haben. Wer sein Augenlicht wiedererlangt hat, der hat Freude an der Sonne, und das ist sein Lohn. Die Sonne des Geistes wird für diejenigen, die das Licht im Geist empfangen haben, nicht aufhören zu scheinen. Nach welcher anderen Strahlung sollte man suchen?“ BNA „Aufstrebendes Herz“. 220
8. „Hütet euch vor den irdischen Zinsen des himmlischen Kapitals, stürzt das Höchste nicht in den Abgrund.“ BNA „Aufstrebendes Herz“. 361
9. „Meine Freunde, bewältigt schneller die ersten Stufen und gereinigt steigt auf zum Ruhm der Heimat; und wenn Ich euch Gold, Geld, Blumen und Edelsteine biete, weist sie ab.“ BGM „Der Ruf“. 1.03.1921
10. „...Wir müssen lernen, unsere Arbeit so gut wie möglich zu machen, zunächst einmal aus Liebe zur Arbeit selbst, aber nicht zu ihren Ergebnissen. Nur dann wird unsere Arbeit wunderbar sein. Der Schlüssel zu allen Errungenschaften liegt in dieser selbstlosen Liebe zu allem, was wir tun und unternehmen.“ EIR, Briefe 27.01.1933
11. „Wer den Bezug zu den Früchten seiner Tätigkeit verloren hat, wird nicht über die Opfer nachdenken. Die Freude an der uneigennützigen Arbeit zum Wohle der Welt wird die tränenreiche Vorstellung von Opfern ersetzen.“ BNA „Aufstrebendes Herz“. 95
12. „Wer in seinem Beruf arbeitet, sieht darin seine Belohnung, oder besser gesagt, er denkt gar nicht an Belohnung.“ BNA „Aufstrebendes Herz“. 99
13. „Sich uneigennützig über die Freude eines anderen und die Möglichkeiten anderer zu freuen, ist bereits eine Errungenschaft. Auf diese Weise kann man in den Kreis vieler Bewusstseine eintreten und sich dadurch von der Selbstheit befreien, um am Ende beginnen zu können, im Interesse der gesamten Menschheit zu leben.“ FAY-1969. 672




