1. „Selbstständigkeit, Eigeninitiative, innere Arbeit, Selbstverteidigung und Selbstentfaltung sind die Grundlagen des Erfolgs. Wenn einem Adler Flügel wachsen, fliegt er allein, ohne Unterstützung.“ FAY–1953. 538
2. „Man kann demjenigen viel anvertrauen, der auf eigenen Beinen stehen kann. Wer es gewohnt ist, sich leiten zu lassen, ist unzuverlässig. Selbst, selbst, ich handle selbst, ich antworte selbst, ich strebe selbst. Ein kleines Kind wird an der Hand geführt. Ein Erwachsener läuft von selbst. Hilfe wird also erst dann geleistet, wenn alle Möglichkeiten des selbstständigen Handelns ausgeschöpft sind. Wenn ein Mensch von Kindesalter an ständig auf dem Arm getragen würde, würde er niemals laufen lernen. Das Prinzip der Selbsttätigkeit und des unabhängigen Handelns ist die Grundlage für die Stärkung des Willens.“ FAY–1954. 598
3. „Ein Weg, der selbstständig und ohne Unterstützung beschritten wird, ist wertvoller und hat größeren Wert als ein Weg, der mit Hilfe und Unterstützung anderer zurückgelegt wird. Nur starke Geister wandeln aus eigener Kraft.“ FAY-1966. 253
4. „…Selbstverständlich sind größtmögliche Unabhängigkeit und Einfallsreichtum bei der Überwindung auftretender Hindernisse stets empfehlenswert.“ EIR Briefe, 17.08.1934
5. „Wir schätzen die Selbstständigkeit des Handelns, aber nur, wenn sie mit dem Höheren Willen im Einklang steht. Hierin kommt die Freiheit des menschlichen Willens zum Ausdruck. Der Wille ist frei. Wenn der freie Wille auf Einklang mit dem Höchsten ausgerichtet ist, ist die Richtung richtig.“ FAY–1954. 413
6. „Das Gebot des Yoga lautet: Alles selbst, alles durch eigene Kraft, alles eigenständig. Ein blinder Mensch braucht eine ständige Führungsperson, aber wer möchte schon ständig in der Lage eines hilflosen Blinden sein. Man muss lernen, selbstständig zu sein und alleine zu handeln, im vollen Bewusstsein der eigenen Verantwortung.“ FAY–1955. 529
7. „Es ist besser, immer und in allem selbst auf sich einzuwirken, als eine Wetterfahne für den Wind eines anderen zu sein. Selbständigkeit in allem, selbst mit Fehlern, ist besser als die Unfehlbarkeit anderer, denn es ist unmöglich, auf den Beinen anderer zu stehen. Man kann einen Rat einholen, aber zuerst muss man ihn abwägen.“ FAY–1959. 137 (120)
8. „Ratgeber, selbst die gütigsten, gehen wieder. Doch wer den fremden Rat angenommen hat, bleibt mit ihm zurück und muss die Folgen der oft fehlerhaften Ratschläge tragen. Es ist besser, auf eigenen Beinen zu stehen und für die eigenen Entscheidungen Verantwortung zu tragen, anstatt für die anderer. Alles ist gut und die Freunde sind gut, aber Entscheidungen werden selbstständig getroffen, ohne sich auf die Worte, Versprechen oder Gefühle anderer zu verlassen.“ FAY–1966. 159
9. „Die Fähigkeit, auf eigenen Beinen zu stehen und selbstständig zu handeln, zeugt von geistiger Reife.“ FAY–1965. 180 (115)




