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Chopin F. Präludium Nr. 20 c-moll

Selbstaufopferung

S.N. Roerich. Pieta. 19601.  „Von den Feuern des Herzens ist die Flamme der Selbstlosigkeit die stärkste. Diese Rüstung wehrt nämlich feindlichen Pfeile ab und schafft die herrliche Unverletzbarkeit… Gewiss, Selbstaufopferung bedeutet nicht unbedingt, sich selbst als Opfer darzubringen, doch sie entspricht der Bereitschaft, sich für den Sieg des Werkes der Höheren Welt einzusetzen.“ Herz 536

 

2.  „Das Gute beinhaltet Begabung für begreifen, Hingabe und Liebe. Das Höchste liegt im Licht der Selbstaufopferung und das Niedrigste liegt in der Dunkelheit des Verrats.“ NKR „Lebendige Weisheit“

 

3.  „Weise ist das Gebot über die Seligkeit dessen, der seine Seele für seinen Nächsten hingibt. Oft wird dieses Gebot durch Aufopferung des Lebens angewendet, doch es wird weder vom Leben noch vom Körper gesprochen, sondern vom Geist. Damit wird eine sehr schwere und langwierige Aufgabe gestellt. Um seine Seele hinzugeben, muss man sie bilden, erweitern und verfeinern, dann kann man sie zur Rettung seines Nächsten darbringen. So sollte man die Weisheit des Testamentes verstehen und bewusst anwenden.“ Hier. 340

 

4.  „…Es liegt am Menschen, sein Schicksal selbst zu gestalten. Er kann sein Denken zu beliebigen Grenzen hin entwickeln. Er kann freigebig sein bis hin zur Selbstaufopferung. Doch je mehr er gibt, desto mehr empfängt er, und sein Denken wächst in diesem Kreislauf an. Möge diese Wahrheit an den Schulen wiederholt werden.“ Br II, 206

 

5.  „Was ist Selbstaufopferung? Ist es nicht selbstlose kreative Schöpfungsarbeit? Warum sollte man unter Selbstaufopferung nur die Hingabe des Körpers verstehen, wenn das Einbringen aller eigenen Energien zur Schöpfung der Welt die höchste Selbsthingabe ist?“ BNA „Aufstrebendes Herz“, 91

 

6.  „Es gibt zwei Arten des Denkens. Der eine Gedanke erwächst aus dem Gefühl, anders gesagt, aus dem Herzen, und der andere aus dem Kopf in der Nachbarschaft des Verstandes. Selbstaufopferung erwächst aus dem Herzen.“ Br II, 13

 

7.  „Heldentat, Synthese und wachsame Scharfsicht… Man kann auf diese Triade hinweisen als auf das Beherrschen der Bedingungen der Selbstaufopferung.“ AY 461

 

8.  „Man spricht viel über Selbstaufopferung und wendet sich dem Himmel zu, es gibt aber hier auf Erden Beispiele erhabener Selbstaufopferung. Nehmt jede Mutter; sie drückt unter verschiedenen Bedingungen auf ihre Weise Selbstaufopferung aus. Doch lasst uns aufmerksam sein und verstehen wir, die verborgensten Zeichen dieses erhabenen Gefühls zu erkennen, denn es sitzt so tief, dass es sich scheut, sich zu äußern.“ Br I, 212

 

9.  „Heldentum – die Antipode des Selbstseins – durstet nach Selbstaufopferung... Heldentum erfordert keine außergewöhnlichen Umstände. Das Heldentum kann zu den alltäglichsten Tätigkeiten gehören, denn es entsteht vor allem im Geiste, im Herzen...“ EIR, Briefe, 12.01.1932

 

10.  „... Jedem wird eine Last nach seiner Kraft gegeben, aber eine übermäßige Last wird nur freiwillig und mit feurigem Herzen angenommen. Lasst uns diese feurigen Herzen sein und eine übermäßige Last auf uns nehmen; sie wird uns schneller zur Befreiung führen. Und während die, die es sich leichter gemacht haben, noch umkehren werden, um die Last zu tragen, die sie nicht bis zum Ende getragen haben, werden wir in der Freude unseres Geistes eine andere, wunderbare Aufgabe erfüllen.“ EIR, Briefe, 6.10.1932

 

 

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