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Schweigsamkeit. Kürze

N.K. Roerich. Bote aus dem Himalaya. <br>Spätestens 19411. „…Seid vorsichtig mit euren Worten und Taten, denn Reden ist Silber, Schweigen ist aber Gold. Kontrolle über die Worte bedeutet Kontrolle über die Gedanken – das ist die wichtigste Kontrolle.“ FAY–1959. 53 (50)

 

2. „Das richtige Wort zu finden ist schwer, doch noch schwerer ist die Schönheit des Schweigens.“ AY 385

 

3. „Doch welcher Art sollte dieses Schweigen sein? … Doch um wahre Macht zu entfalten, muss das Schweigen das gesamte Wesen ergreifen und erfüllen, dann wird sich ein Verkehr mit der höheren Welt einstellen und ein Anwachsen der Energie erfolgen. Wir kennen diese Stunden des Zustroms von Energie. Man kann bestätigen, dass ein solches Schweigen höchste Anspannung darstellt.“ Br II. 89

 

4. „Schweigen ist ein Zeichen von Anspannung. Vor langem wurde gesagt, Stille sei lauter als Gewitter und Wirbelsturm. Aber haben viele diese kosmische Wechselbeziehung verstanden?“ Br II. 681

 

5. „Man muss lernen, im Schweigen zu handeln. Es ist notwendig zu verstehen, dass Schweigen bewegt und gebietet und dass sich die Kraft des Handelns nur im Schweigen offenbaren kann. Wahre Taten vollbringen sich stets im Schweigen. Es ist notwendig, die Einführung des Prinzips des Schweigens in allen Handlungen zu verstehen.“ FAY–1953. 58

 

6. „Ein schweigendes Wort ist wirkungsvoller als ein gesprochenes. Ein stiller Gedanke ist stärker als ein laut ausgesprochener Gedanke. Deshalb lernt, im Schweigen zu handeln.“ FAY–1956. 52

 

7. „Schweigen und Zurückhaltung sind die Hüter und Speicher der Stärke.“ FAY–1956. 853

 

8. „Schweigen ist ein Speicher, Worte sind ein Verschwender.“ FAY–1957. 519

 

9. „Haltet keinen Streit mit Unwissenden aufrecht. Bewahrt deutliches Schweigen, wenn ihr die Unzurechnungsfähigkeit eures Gesprächspartners kennt. Bekräftigt euer Wissen mit Schweigen. …Lehrt eure jungen Freunde zu schweigen, wenn es zu einem Bewusstsein keine Brücke gibt. Lehrt sie, das Schwert nur einmal zu schwingen, wenn ein Pfeil mit einer Beleidigung vorüberfliegt.“ Gem. 255

 

N.K. Roerich. Gedanke. Aum. 194610. „Es ist besser, weiter zu schweigen, als unvernünftig auszuplaudern.“ Br II. 227

 

11. „Wenn ihr seht, wie mit einer einzigen Geste große Entscheidungen herbeigeführt werden, wird klar, dass der Wert der Worte weder in ihrer Menge noch in ihrer äußeren Form, sondern in ihrem inneren Wesen liegt. Man muss sich noch kürzer fassen. Der Schmied soll nicht mit dem Hammer klirren.“ BGM „Erleuchtung“ Teil 2, VI. 7

 

12. „Lernt auch, schön und kurz zu denken. Viele sehen nicht den Unterschied zwischen einem auf die Tat gerichteten Gedanken und einem Reflex des Gehirns. Man muss verstehen, die reflexartigen Krämpfe zu unterbinden, die zu Halb-Bewusstsein führen. Die Entwicklung reflexartiger Tätigkeit gleicht einem Rausch…Denken bringt eine klare, unaussprechliche Verantwortung mit sich.“ Gem. 101

 

13. „Man sollte sich an die heilige Kürze gewöhnen. Man sollte nicht denken, sie sei leicht erreichbar; in ihr drücken sich Zweckmäßigkeit, Behutsamkeit, Achtung und geschärfte Kraft aus. …Man kann Macht in einem einzigen Wort konzentrieren, und die Wirkung wird umso stärker sein. Nicht der Strom, sondern der Blitz ist das Symbol des Befehls. Viel innere Arbeit ist erforderlich, um das Knappste und Überzeugendste hervorzubringen.“ FW I. 329

 

14. „Es ist eine gute Aufgabe, das Schwierigste klar und einfach sowie das Tiefgründigste kurz und umfassend zu erklären. Die Tiefe, Kürze und Einfachheit der evangelischen Formeln sollen als Beispiel dienen. Es ist, als ob die Masse des Materials zu einer kurzen, geprägten Form verdichtet würde. …In zwei oder drei Worten, in einer kurzen Formel, lässt sich die enorme Kraft des kondensierten, kristallisierten Lichts zusammenfassen. Lernt, klarstrahlend zu denken.“ FAY–1954. 11

 

15. „Klarheit, Deutlichkeit und Kürze der geäußerten Gedanken sind nur Wenigen zugänglich. Diese Art des Denkens kann noch weiter vertieft werden, und zwar so weit, dass der Gedanke die Kürze einer ausgefeilten Formel annimmt. …Man muss lernen, klar, prägnant und schön zu denken.“ FAY–1970. 250

 

16. „Die Bedeutung ist wichtig, nicht die Form. …Kürze ist ein Zeichen des Fortschritts.“ AY. 284

 

 

 

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