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Chaconne von T.A. Vitali

Patriotismus

N.K. Roerich. Terra Slavonica. Slawisches Land 19431. „Wahrer Patriotismus besteht nicht in einem engstirnigen Nationalismus, sondern in wahrer selbstloser Liebe zur Heimat, in der Achtung vor allem und vor allen Völkern, die es bewohnen, bereichern und erheben! Die wahre Kraft und Schönheit des Landes liegt gerade in dieser Vielfalt mit dem einzigen großen Fundament des Mutterlandes. ...Patriotismus ist ein hohes, edles und heiliges Gefühl, aber engstirniger Nationalismus oder Chauvinismus bedeutet Selbstzerstörung...“ EIR Briefe, 02.06.1934

 

2. „…Die Liebe zum Heimatland ist ein heiliges Gefühl. Wahrlich, das Nationalbewusstsein ist der Ausdruck des Charakters einer Nation und dieser Charakter bzw. diese Eigenschaft ist in jeder Erscheinungsform der höchste Wert. Menschen und Länder müssen die Grundlage ihres Charakters, ihre Individualität bewahren und sie mit allen Blumen, die auf ihrer Wiese wachsen, und mit allen Möglichkeiten, die ihnen zur Verfügung stehen, weiterentwickeln und bereichern. Genau genommen besteht die Aufgabe des nationalen Genies darin, alle Errungenschaften aller Völker und Jahrhunderte zu transformieren und durch das Prisma seines Bewusstseins zu leiten und aus diesem Konglomerat kreativer Manifestationen seine eigene, einzigartige Synthese zu schaffen. Aber in mangelhafter Betrachtung ist Nationalbewusstsein eine Form der Isolation und folglich Einschränkung. Jede Isolation ist jedoch schädlich, sie ist unnatürlich, denn sie verstößt gegen das Gesetz der Einheit des Seins. Und da die Gesetze in allem dieselben sind, führt alles Isolierende und Schrumpfende zum Verdorren und zum Tod. Das Gesetz des Seins weist auf eine stetige Ausdehnung und eine grenzenlose Entschleierung hin. Nur in dieser Entschleierung, nur in der ständigen Einbeziehung aller Möglichkeiten, ist das ewige Leben enthalten.“ EIR Briefe, 17.01.1936

 

3. „Wahrer Patriotismus und Hurra-Patriotismus sind zwei Antipoden. Der eine Begriff ist umfassend und daher wachsend, der andere ist ausschließend, komprimiert und daher sterbend. Die Gesetze sind in allem die gleichen.“ EIR Briefe, 02.06.1934

 

4. „Man kann und sollte seine Heimat lieben, doch welcher seiner wahren Söhne würde ihre Möglichkeiten einschränken wollen? Eine solche Liebe wird immer noch dasselbe getarnte Selbst sein. Wahre Liebe kann nur an die Erweiterung der Möglichkeiten ihres Volkes denken und wird jede Quelle begrüßen, aus der sich diese Möglichkeiten ergeben. Wir lieben unser Heimatland sehr und haben daher alle Kundgebungen und Eingänge begrüßt und begrüßen sie weiterhin, die zur Entwicklung seines Volkes beitragen können, woher sie auch kommen mögen. ...Die jüngere Generation muss in der Liebe zu ihrem Heimatland erzogen werden, aber auch im Bewusstsein ihres wahren Platzes im Kosmos, aus dem ein Verständnis für die große kosmische Zusammenarbeit erwächst. Die neue Generation muss begreifen, wie zerstörerisch die Vereinzelung in allen Lebensbereichen ist.“ EIR Briefe, 03.02.1939

 

5. „…Jeder sollte sein Heimatland lieben, aber diese Liebe muss weise sein. Die unvernünftige Liebe zum eigenen Heimatland ist genauso gefährlich wie die unvernünftige, leidenschaftliche Liebe zu den eigenen Kindern. Man muss danach streben, seinen mentalen Horizont so weit zu erweitern, dass man versteht, wo und worin das Wohlergehen des Landes liegt und wohin die Entwicklung der Welt strebt, um in ihren unvermeidlichen Rhythmus zu gelangen. Nur dann können wir uns wahre Patrioten nennen. In der Geschichte gibt es viele Beispiele dafür, dass Länder an chauvinistisch gesinnten Vertretern zugrunde gingen … Chauvinismus steht dem Hass nahe, doch Hass macht blind, deshalb ist Chauvinismus der schlechteste Ratgeber.“ EIR Briefe, 04.05.1940

 

6. „Evolutionäre Weltprozesse sollten in der Schule auf sehr interessante Weise dargestellt werden. Die Heimat entsteht aus globalen Prozessen und muss einen ganz bestimmten Platz und Stellenwert einnehmen. Jeder sollte den wahren Wert seines Heimatlandes kennen, aber es sollte kein wachsender Baum in der Wüste sein, sondern seine eigene Zusammenarbeit mit vielen Nationen haben. ...Lasst die Prozesse der Welt lebendige Interpreten finden. Der Anführer selbst muss sicherstellen, dass diese großen Wege der Völker nicht verzerrt werden, um der Unwissenheit zu gefallen.“ „Abschiedsworte an den Anführer.“ 28

 

7. „Liebt euer Heimatland. Liebt das russische Volk. Liebt alle Völker in der ganzen Weite unseres Heimatlandes. Möge diese Liebe lehren, die gesamte Menschheit zu lieben. Um das eigene Heimatland zu lieben, muss man es kennen. Möge die Kenntnis fremder Länder nur zum Mutterland führen, zu all seinen unermesslichen Schätzen. Liebt die Heimat mit allen Kräften, und sie wird euch ihre Liebe schenken.” NKR „Vermächtnis“

 

8. „Wir werden bereit sein, all unsere Kraft einzusetzen, um ihr [dem Mutterland] zum Wohle der gesamten Menschheit zu dienen, denn wahrlich, nur Russland kann das Gleichgewicht der Welt aufrechterhalten.“ EIR Briefe, 23.09.1937

 

9. „Wir können aus tiefstem Herzen gegen den Krieg sein, aber wir kennen die Schönheit des Pflichtens gegenüber dem Heimatlande. In der Geschichte unseres Staates inspirierte der Allerhöchste und Friedfertigste Asket das Volk und schickte seine Mönche sogar in den Kampf gegen die Feinde des Heimatlandes. Dafür ehren wir Ihn. Wir befolgen Seine Gebote!“ EIR Briefe, 14.06.1934

 

 

 

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