1. „Lernt zu lieben, gewöhnt euch daran, alles Schöne zu lieben, und entwickelt wirksames Mitleid für alles Unvollkommene!“ EIR, Briefe 21.08.1931
2. „Das Maß der Barmherzigkeit ist das Maß der Größe des Herzens“. FAY-1952. 558
3. „Das gesamte irdische Leben besteht aus einer Aufeinanderfolge von Nachsicht und Mitleid.“ Br. II. 558
4. „Mitleid kennt keine Grenzen, weil es ein Mitarbeiter der Wahrheit ist.“ AY. 210
5. „Mitgefühl zu haben bedeutet, mit dem Leidenden zu leiden. Das Gefühl des Leids ist ein Anreiz, Hilfe zu leisten. Schließlich ist der Schmerz nicht der eines anderen, sondern wie der eigene Schmerz. Aus dem Gefühl der Einheit entsteht Mitleid. Einheit und Mitleid sind untrennbar miteinander verbunden und das eine ergibt sich aus dem anderen. Wer vollkommene Einheit empfindet, hat auch vollkommenes Mitleid. …Kann Leben ohne Mitleid existieren? Wir sehen, dass ein solches Leben zum Tod führt. …Jede Zerstörung hat eine Grenze, während die Schöpfung unbegrenzt ist. Ebenso zerstört Grausamkeit sich selbst, doch Mitleid bestätigt das Wachstum des Herzens. Und wer seine Seele in der Isolation retten will, verliert sie, wer aber seine Seele aus Mitleid gibt, gewinnt einen Schatz, der immer größer wird.“ BNA „Aufstrebendes Herz“, 50
6. „Wahrlich, Barmherzigkeit, Friedfertigkeit, Mitgefühl, Nachsicht und alle Bekundungen von Behutsamkeit gegenüber den Mitmenschen sind in unterschiedlichem Maße Erscheinungen von Mitleid. Die Liebe selbst ist dem Mitleid nah. Und ist Zusammenarbeit nicht ein Nachbar des Mitleides? Alle diese guten Eigenschaften sind voller Heilkraft…Doch vergessen wir nicht, dass derjenige, der das Mitleid bekundet, von dem Bumerang der ausgesandten Energie ebenfalls eine nützliche Einwirkung erhält.“ Br. II. 809
7. Es sei weise, „die Worte des Großen Konfuzius im Herzen zu bewahren: „Wenn ein Mensch in voller Aufrichtigkeit zu mir kommt, nehme ich ihn wegen seiner guten Absichten an, aber ich rechtfertige nicht seine Fehler der Vergangenheit.‘“ Wie viel Mitleid und Verständnis für das Gesetz der ewigen Bewegung, des ewigen Wandels steckt darin. Wahrlich, die menschliche Seele ist das eindrucksvollste Beispiel für die unaufhörliche Bewegung und den Kampf der Energien“. EIR, Briefe 10.05.1935
8. „Hilfe und Mitleid bestehen darin, dass Dämmerlicht des verfinsterten Geistes durch Licht zu ersetzen.“ FAY-1968. 115
9. „Bemitleiden und Mitleiden sind verschieden geordnet. Der Bemitleidende taucht in den Bewußtseinsdunst des Bemitleideten ein und ist darin gefangen. Das Mitleid hingegen erhebt den Leidenden, zieht ihn zu sich empor, umgibt ihn mit Licht, Hoffnung und Fröhlichkeit und bringt ihm Freude. Man muss mitleiden und bemitleiden lernen, ohne unser Bewusstsein herabzusetzen, das heißt, ohne seine Leuchtkraft zu verlieren.“ FAY-1965. 149. (91)
10. „Bemitleiden ist eine Pfütze, in welcher der treue Fuß ausgleitet. Der Bemitleidende sinkt auf die Stufe des Bemitleideten. Seine Kraft wird im Zwielicht des Bemitleideten aufgelöst — ein höchst jämmerliches Ergebnis. Bemitleiden darf nicht mit Mitleid verwechselt werden. Bei Mitleid wird nichts aufgelöst, sondern es wachsen Kristalle der Tätigkeit. Mitleid weint nicht, sondern hilft.“ Gem. 134
11. „Mitleiden ist nicht Bemitleiden. Das Mitleid nimmt den Schlag auf sich. Mitleid ist wirksam. Bemitleidest du? Dann hilf. Aus Bemitleiden wird Mitleiden.“ FAY-1952. 333
12. „Die Öffnung des Herzens, das Bemitleiden und Mitleiden mit den Menschen ist der Weg des großen Dienstes an der Menschheit, der Weg des Heldentums. Aber gleichzeitig müssen wir daran denken, dass der Weg des Mitleids der Weg der weisen Strenge und der wirksamen Hilfe sein muss und nicht der Weg der Sentimentalität und der daher oft ungerechten Urteile“. EIR, Briefe 16.08.1944
13. „Nur ein Mensch, der über seine eigene Persönlichkeit hinausgegangen ist, kann das Leid anderer spüren. Deshalb ist das Mitleid ein großer Verfeinerer des Herzens. Wahres Mitleid ist wirkungsvoll. Das Gefühl des Mitleids veranlasst die Wirkung, den Schlag auf sich zu nehmen“. FAY-1952. 558.
14. „…Mitleid ist frei von Egoismus…Selbst Barmherzigkeit kann nicht ganz frei von Selbstsucht sein, doch Mitleid geht zum Kranken und nimmt die ganze Schwere des Schmerzes auf sich. Es erforscht die Ursache des Schmerzes und verabreicht psychische Energie, um die beschädigte psychische Verfassung wieder gesund zu machen. …Vieler guter Kräfte bedarf es, um zu unterstützen, ohne zu kränken, und Hoffnung in den einfachsten und verständlichsten Worten auszudrücken. Der Kranke ist ein Egoist, und man darf ihm nicht zu verstehen geben, man habe seine Untugend erkannt. Wahrlich, Mitleid ist das sanfteste, verständnisvollste Gefühl. …Es offenbart den Magneten des Herzens, und mit dieser Macht ist der Mensch unbesiegbar. Der Denker bestätigte: „Mitleid ist die Krone der Zukunft.“ Br. II. 864
15. „Das Fehlen von Mitleid macht einen Menschen ungeeignet zur Heldentat; denn diesen Seelen fehlt Mut.“ BGM. Erleuchtung. Teil 2, XI.1
16. „Leiden kann in jedem Fall als Güte betrachtet werden, denn es verfeinert unsere Gefühle und lehrt uns großes Mitleid. Freude allein kann den Gefühlen keine Tiefe verleihen, deshalb ist es notwendig, diese beiden Antipoden zu kombinieren, um den Weg zu vollenden. Das versteinerte Herz ist seines Namens, Sonne der Sonnen, nicht würdig. Ein Herz, das versteinert ist und das nicht mit jeder Faser seines Wesens die Freude und das Leid der Menschen um es herum miterlebt, kann nicht zu einem Schüler gehören, der den Weg des Lichts geht. Gerade während der Vervollkommnung verfeinert sich die gesamte Gefühlspalette so sehr, dass sich das Herz eines fortgeschrittenen Schülers auf der letzten Stufe manchmal wie eine Wunde anfühlt und er ihren brennenden Schmerz oft körperlich spürt. Nur geht es bei dieser Feinfühligkeit nicht so sehr um sich selbst, sondern um die anderen und um das Gemeinwohl...“ EIR, Briefe 25.01.1936
17. „Möge die Flamme eures Herzens mit dem Feuer des Mitleids lodern. Im Mitleid liegt die große Perle des Geheimen Wissens. Alle Bodhisattvas, alle Heiligen und alle Glaubenskämpfer strebten auf diesem Pfad. …Der Dornenpfad ist nicht für alle voller Dornen. Es gibt Seelen, für die eine Dornenkrone besser ist als eine Königskrone, und das grobe Gewand besser als der Purpur eines Kaisers.“ BGM. Ruf. 21.07.1922 (324)
18. „Das Los des Lehrers war in allen Jahrhunderten das gleiche; Er musste mit dem Niveau der Schüler Geduld und Mitleid haben. Unzählige Male musste Er dieselben Fragen berühren und durfte den Fragenden nicht verärgern, indem Er ihn daran erinnerte, dass die gestellte Frage schon vor Langem beantwortet worden war. …Es ist notwendig, viele Existenzen zu durchleben, um eine solche Geduld anzusammeln und zu verstehen, worin die Hilfe für die Menschheit besteht. So erwächst auch die Liebe zur Menschheit, nicht zu einzelnen Menschen, sondern zur gesamten Menschheit, die doch den freien Willen besitzt.“ Br. II, 170




