1. „Versteht eure gegenseitigen Gefühle und äußert sie in der Sprache eures Herzens. Diese Sprache des Verstehens und des Mitgefühls wird die ersten Tore zur Unbegrenztheit erschließen.“ U I, Vorwort
2. „Ein mitfühlendes Lächeln ist einer der guten Wege zum Frieden.“ NKR „Unsere liebe Mitarbeiterin“
3. „Die Freude des Mitgefühls ist die Freude der Neuen Welt. Wenn wir diesen Begriff bis an die Grenzen des Weltraums ausdehnen, kommen wir zu einer Verschmelzung mit dem Kosmos. Ohne Einheit gibt es kein Mitgefühl. Man kann spüren, was einem nahe ist, wie der eigene Körper, und so entsteht Mitgefühl. Die Freude am Mitgefühl ist die Freude an der Erweiterung des Bewusstseins und des Fassungsvermögens. Es macht keine große Freude, die Welt auf sich selbst zu beschränken. ... Die Manifestation eines solchen Mitgefühls macht den Menschen zu einem Mitarbeiter des Kosmos, zu einem Teilnehmer am gesamten laufenden Evolutionsprozess. Das Mitgefühl wächst mit dem Wachstum des Bewusstseins und umfasst nach und nach eine Sphäre nach der anderen. Es führt nicht vom Leben weg, sondern in seine Fülle hinein.“ BNA. „Aufstrebendes Herz“ 94
4. „Jeder Mensch träumt von Mitgefühl, doch oft fordert er dies nur für sich selbst und vergisst, dass gerade dieser Begriff Gegenseitigkeit voraussetzt. In diesem Missverständnis verbirgt sich viel Unglück.
Der Denker sprach: „Der Mensch fordert Mitgefühl, doch wo ist sein erwiderndes Gefühl? Er hält sich selbst für die unglücklichste Person auf Erden, hat er aber das Unglück der anderen gemessen?“ Br. II. 492
5. „Auch bei einfachem Mitgefühl muss man etwas von der Wärme oder Energie des Herzens geben, damit das verbale Mitgefühl wirksam wird. Deshalb muss man bei der Hilfeleistung, auch bei der mentalen [Hilfeleistung], … bereit sein, tatsächlich etwas zu opfern und etwas auf sich zu nehmen.“ FAY-1968. 214
6. „jeder Gedanke des Mitgefühls ist schon eine kraftvolle Tat, wenn der Gedanke gebührend ausgedrückt wird. Oft beschränkt sich Mitgefühl auf leere Töne. Auf diese Weise kommt es weder zu einem schöpferischen Gedanken noch zu einer Tat. Mitgefühl wird durch Gedankenlosigkeit abgetötet und Einheit durch Untätigkeit zerschlagen. Der Mensch fürchtet die Verantwortung und fällt damit in Herzlosigkeit.“ AUM. 276
7. „Mitgefühl und Verständnis für das Leiden eines anderen können sich grundlegend unterscheiden. Manchmal, wenn Menschen Mitgefühl haben, vergleichen sie es mit sich selbst, denken an sich selbst und stellen sich vor, in einer ähnlichen Situation zu sein und bemitleiden sich selbst. Dann fließen die Gedanken an sich selbst. Und manchmal vergisst der Mitgefühlsgeber sich selbst, versetzt sich in die Lage des Leidenden und bemüht sich, ihm wirklich zu helfen. Diejenigen, die auf sich selbst bedacht sind, helfen auch anderen, aber ihre Hilfe kommt nicht aus dem Herzen“. FAY–1972. 38
8. „Wahres Mitgefühl hilft einem anderen Menschen und hebt ihn auf, ohne sich selbst in seinen dunklen Zustand zu versenken oder sich davon anstecken zu lassen. Auch das Mitgefühl muss gekonnt dargebracht werden, sonst ist es keine Hilfe, sondern eine Verstärkung der Finsternis. Beim Mitgefühl ist eine gewisse Zurückhaltung und Strenge erforderlich, sonst ist keine Hilfe möglich…“ FAY–1967. 526
9. „So gehört die Kunst, sich die Sprache des Gesprächspartners anzueignen, zur großen Erweiterung des Bewusstseins. …Darin liegt kein Hochmut, sondern im Gegenteil Teilnahme am Verständnis des Gesprächspartners.“ FW II. 341




