1. „Kultiviertheit ist Menschlichkeit … Kultiviertheit ist Verfeinerung in allem und ist mit Schönheit verbunden. Daher ist es notwendig, Verständnis und Liebe für Schönheit in ihrer gesamten kosmischen Reichweite zu bekräftigen.“ EIR Briefe, 09.11.1952
2. „...Kultur hat zwei Wortwurzeln: die erste ist druidisch, die zweite stammt aus dem Osten. Cult-Ur bedeutet Lichtverehrung.“ NKR „An Lettische Roerich-Gesellschaft“
3. „Es ist unsere dringende Pflicht, kulturelle Traditionen für die jüngere Generation zu schaffen. Wo es Kultur gibt, gibt es Frieden, dort herrscht Heldentum, dort gibt es die richtigen Lösungen für die schwierigsten sozialen Probleme. Kultur ist die Ansammlung von höchstem Segen, höchster Schönheit und höchstem Wissen. ...Nach der Unwissenheit erreichen wir die Zivilisation, dann kommt die Bildung, dann die Intelligenz, dann die Verfeinerung und schließlich öffnet die Synthese die Tore zur Hochkultur.” NKR „Banner des Friedens. Konferenz in Belgien“
4. „Nur die Werte der Kultur können eine Lösung für die schwierigsten Probleme des Lebens bieten. Nur im Namen der Werte der Kultur kann die Menschheit gedeihen. An der Wurzel dieses heiligen Begriffs liegt für uns die ganze Verehrung des Lichts, der ganze Dienst am Guten.“ NKR „Grüße an die Konferenz des Banners des Friedens“
5. „Man kann ein hochzivilisierter Mensch sein und dennoch unkultiviert bleiben. Kultiviertheit ist die Verfeinerung aller Wahrnehmungen und das Erbe unserer Ansammlungen aus früheren Leben.“ EIR Briefe, 21.05.1938
6. „Wahre Kultur des Denkens wächst durch die Kultur des Geistes und des Herzens.“ EIR Briefe, 03.03.1930
7. „Das kulturelle Herz ernährt sich von den höchsten Gefühlen. Und dann wächst es, bis es die ganze Welt umfasst.“ FAY-1952. 558
8. „Ja, Kultiviertheit erlangt man nicht in einem Leben. Viele Ansammlungen muss man aufnehmen, um eine verfeinerte kulturelle Einstellung zu allen Bereichen des Wissens und der Kunst sowie zu allen Erscheinungsformen des Lebens zu begreifen.“ EIR Briefe, 09.09.1937
9. „Nur durch die Erfahrung früherer Existenzen wird jene Eigenschaft aufgespeichert, die man Kultiviertheit nennt. Ein wahres Verstehen von Zusammenarbeit, Entflammtheit des Denkens, erhabene Tätigkeit, Verfeinerung der Aufnahmefähigkeit und Liebe zur Schönheit sind Eigenschaften, von denen jede sich nur durch beharrliches Streben bilden kann.“ Br II. 590
10. „Ja, wenn Bildung noch zugänglich ist, so ist die Erziehung noch schwieriger, und die Kultiviertheit ist dann schon eine Ausnahme, denn sie ist ein Zeichen wahrer Aristokratie – der Aristokratie des Geistes und der Seele.“ EIR Briefe, 26.01.1939
11. „Kein einziger enger Fachmann, egal wie hoch seine Spezialisierung ist, kann als Kulturträger bezeichnet werden. Kultur ist eine Synthese. Kultur versteht und kennt vor allem die Grundlagen des Seins und die Wege des Aufbaus.“ EIR Briefe, 29.05.1931
12. „Kultur manifestiert sich dort, wo Synthese herrscht.“ EIR Briefe, 06.08.1938
13. „Kultur ist genauso hoch wie die Unendlichkeit. Und wenn der menschliche Geist diese Unendlichkeit erkennt, verpflichtet ihn dies zu ständiger Verbesserung. …Kultur beruht auf Schönheit und Wissen. Sie wächst mit dem Bewusstsein des Segens der Hierarchie des Lichts. Das bedeutet, dass wir zur mechanischen Erkenntnis das Feuer des Herzens hinzufügen müssen. Dies wird bereits der erste Unterschied zwischen Kultur und Zivilisation sein.“ NKR „Gesundheit des Geistes”
14. „Herzlosigkeit ist nichts anderes als ein unkultivierter Zustand des Herzens.“ Herz. 9
15. „…Kultur kennt von Natur aus keine Zerstörung als solche. Sie schöpft unaufhaltsam und unaufhörlich. Sie überdeckt die Unvollkommenheit von gestern ständig mit einer neuen, höheren Kuppel.“ NKR „Kultur“
16. „…Der Zustand, den ihr als Kultur bezeichnet, ist allgemein-menschlich. In Bräuchen, Religionen und Sprachen kann es Vielfalt geben, doch jede kulturelle Handlung ist der ganzen Menschheit gemeinsam. Eine solche Vereinigung der Welt ist die erste Stufe zur Verwandlung des gesamten Lebens. …Wir sprechen nicht von Schriftzeichen oder Ausdrucksmitteln, sondern über das Wesen der Absichten und Aufgaben. Vergleicht die besten Werke verschiedener Völker, und ihr werdet sehen, dass die Aufgabenstellungen allgemein-menschliche sind. …Wahrlich, die Menschen müssen verstehen, dass das Allgemeinmenschliche jeden Tag aufleuchten kann. Der Denker sorgte sich darum, dass die Schüler erkannten, dass auch in den fernen Welten das Allgemeinmenschliche leuchtet und jeder Mensch bereits ein Bürger aller Welten ist.“ Br II. 373
17. „Kultur ist die Anbetung des Lichts. Kultur ist Liebe zum Menschen. Kultur ist ein Duft, eine Kombination aus Leben und Schönheit. Kultur ist die Synthese erhabener und sublimer Errungenschaften. Kultur ist die Waffe des Lichts. Kultur ist Erlösung. Kultur ist der Motor. Kultur ist das Herz. Wenn wir alle Definitionen von Kultur zusammentragen, werden wir eine Synthese der wirksamen Güte finden, ein Zentrum der Erleuchtung und der schöpferischen Schönheit. (…)
Ein Kulturschaffender... ist bereit... zu jeder Stunde des Tages und der Nacht für das Gute zu helfen. Wie auf den Falkenruf antwortet der Kulturarbeiter freundlich: „Immer bereit!“ Sein Herz ist allem gegenüber aufgeschlossen, wo seine Erfahrungen und Kenntnisse von Nutzen sein können. Indem er hilft, lernt er selbst ständig dazu, denn „im Geben empfangen wir.“ Er fürchtet nicht …
Ein Kulturschaffender bleibt immer jung, denn sein Herz altert nicht. Er ist lebhaft, denn in der Bewegung liegt die Kraft. Er ist wachsam auf ständigen Vorposten auf die Güte, das Wissen und die Schönheit. Er weiß, was Zusammenarbeit bedeutet. NKR „Kultur – Verehrung des Lichts”
18. „Nur auf der Grundlage der Kultur, der erhabensten und sublimsten, werden alle unnötigen und störenden Unterschiede ausgelöscht und jene strahlende Armee des Geistes geschaffen, die durch wirksame Friedensschöpfung die strahlende Zukunft der Menschheit bekräftigen wird.“ EIR Briefe, 26.12.1931
19. „Das erste Zeichen von Kultur ist das Fehlen persönlicher Zwietracht.“ Hier. 146
20. „Kultur als Gemeingüte, als Licht wahrer Bildung, als freiwillig bewusste Disziplin des Geistes – diese Kultur hat die stärksten Nationen geformt.“ NKR „Glorreiche Sibirische Kosaken.“
21. „Die Geschichte teilt die Menschheit in ihren unpersönlichen, gerechten Einschätzungen in kulturelle Eigenschaften auf. Nur in einer hell erleuchteten Schöpfung hinterlässt die Menschheit ein wahres Erbe.” NKR „Geistige Schätze“




