1. „Zwei herrliche Begriffe, die es nicht verdienen, von Unwissenden herabgesetzt zu werden. Für letztere steht ein herzensguter Mensch einem Geistesschwachen nahe, und ein Gutmütiger verdiene kein Vertrauen. Was kann indessen erhebender sein als Bestrebung zum Wohl, zum Guten? Nur ein weiser Mensch kann all seine Kraft dem Wohl zu lenken... Der Anker des Wohls wird sehr sicher sein, doch dafür muss der Mensch sich wahrhafte Herzensgüte aneignen. Sie hilft, Gereiztheit, heftigen Zorn und Boshaftigkeit zu vermeiden. Mögen die Menschen nicht denken, dass Wir über unnötige Themen sprechen. Die Welt ist dermaßen von Hass ergriffen, dass der Rettungsring des Wohls unerlässlich ist. Möge der Mensch nach den vielen herabgewürdigten und vergessenen Begriffen suchen. Möge er lernen, sie in ihrer wahren Bedeutung anzuwenden. Im Staub der Jahrhunderte kann viel Gutes gefunden werden. Der Denker bestätigte: „Lege die Rüstung der Herzensgüte an und werde unbesiegbar.“ Br II. 850
2. „Gutherzigkeit ist eine der feurigen Eigenschaften. Doch was haben die Menschen aus diesem Zustand gemacht? Gutherzigkeit birgt nicht Schlaffheit, sondern volle Gerechtigkeit. Ein feuriges Herz begreift genau, wie unzulässig Bosheit ist. Es kennt die Schöpfung, die Bosheit als untaugliches Mittel ausschließt. Gutherzigkeit empfindet auch Zweckmäßigkeit, anders gesagt, das höhere Maß der Gerechtigkeit.“ FW I. 224
3. „Nur mit Ausgewogenheit und Seelenruhe kann man auf schnelle Fortschritte hoffen.“ EIR, Briefe 08.03.1938
4. „...Seid geduldig, alles wird so kommen, wie es am zweckmäßigsten und daher am besten ist. Bewahrt euch nur die Seelenruhe, dann werdet ihr vor vielen Dingen geschützt sein.“ EIR, Briefe 20.01.1947
5. „...Mit Wohlwollen muss man sich verteidigen, auf das Böse mit Güte reagieren, mit ruhigen und klaren Gedanken. Auf keinen Fall sollte man es zulassen, mit einem unfreundlichen Gedanken von außen im Einklang zu erschallen. Wenn man die Seelenruhe und die unerschütterliche Ausgeglichenheit bewahrt, kann man die Wellen der schädlichen und dunklen Einflüsse unbeschadet von sich abwerfen.“ FAY–1972. 223
6. „Bewahrt eure Seelenruhe, euren inneren Frieden, hütet euer immer brennendes Licht in euch... ... Und strebt danach, das brennende Licht des Geistes unauslöschlich durch das Leben zu tragen“. FAY–1957. 40




