1. „Das Böse kann nur durch die Güte ausgerottet werden. … Die Güte ist ein höchst aktives, lebendiges, unerschöpfliches und unbezwingbares Prinzip; doch bei all seiner Wirksamkeit ist es frei von Grausamkeit. Darin und ebenso in der Abwesenheit von Egoismus und Eigendünkel besteht einer der bedeutsamsten Unterschiede zum Bösen.“ FW I. 592
2. „Der Mensch ist gütig, der Güte schafft. Güte schaffen ist eine Verbesserung der Zukunft. Man kann seinem Nächsten Gutes tun, um dessen Dasein zu verbessern. Man kann ganze Völker durch eine heldenhafte Tat erheben. Man kann die nützlichsten Entdeckungen ins Leben einführen, welche die Zukunft verwandeln müssen. Schließlich kann man das Denken des Volkes verbessern, und darin wird die Synthese des Guten liegen. …Wenn ein Volk das ganze Übel der Verurteilung begreift, erschließt es neue Tore zur Zukunft. …Es ist absurd zu denken, die Güte sei etwas Abstraktes oder ein Verdienst. Es ist die Rettung der Zukunft, denn ohne die Güte gibt es keine Verwirklichung des Aufstiegs. So ist jeder Gedanke an die Güte schon ein Lichtpfeil. Er hat schon irgendwo Uneinigkeit ausgemerzt, denn jedwede Uneinigkeit im Bösen ist ein Absturz ins Chaos. Deshalb lehrt, an die Güte zu denken!“ FW II. 286
3. „Jede gütige Handlung verwandelt ein Teilchen des Chaos, weshalb jedes gütige Werk von Uns ein Verbrennen des Chaos genannt wird.“ Br I. 168
4. „Hingabe an die Güte stellt die Grundlage des Lebens dar.“ Br II. 465
5. „Die Qualität der Güte ist eine große Sättigung der Tat durch Gerechtigkeit und das Herz. Bei höherer Gerechtigkeit offenbart ein feuriges Bewusstsein seine Anziehung zur Schaffung eines besseren Karmas. …Die Eigenschaft der Güte muss in allen höheren Ausmaßen verstanden werden. Lasst uns zur Vervollkommnung des Begriffs der Qualität der Güte bestrebt sein.“ FW III. 317
6. „Verwechselt Sentimentalität nicht mit Herzensgüte. Sentimentalität hat nichts mit wahrer Güte zu tun, die auf höherem Wissen und höherer Gerechtigkeit beruht.“ EIR, Briefe. 8.11.1934
7. „Evolution ist die Verwirklichung der Güte. Möge jeder Mensch darüber nachdenken, was er für die allerbeste Güte hält. …Schließlich wird man in sich die Funken des Gemeinwohls finden.“ Br II. 515
8. „Womit bestätigt ihr die Qualität eurer Werke? Wenn eure Werke der ganzen Menschheit nützen, ist ihr Wesen gut.“ BGM I. Der Ruf. 03.03.1923 (410)
9. „Versteht es, gütig zu sein. … Man muss wirklich gütig sein können, damit die Güte nicht nur einem selbst, sondern auch den anderen zugutekommt.“ Br I. 57
10. „Jede gütige Handlung wird einen Nutzen bringen. Je mehr Güte wir tun, umso mehr nützliche Aufspeicherungen gibt es.“ Br II. 719
11. „Immer ist der Pfad der Güte nicht Hymnensingen, sondern Arbeit und Dienst.“ BGM I. Der Ruf. 10.04.1922 (232)
12. „Durch ein Vergrößerungsglas seht auf die Güte und das Unvollkommene verkleinert zehnfach, sonst werdet ihr die alten bleiben.“ BGM I. Der Ruf. 15.06.1921 (32)
13. „Der Gedanke der Güte ist der Maßstab des Bewusstseins. Wenn jemand, der das erkannt hat, den selbstlosen Aufstieg beginnt, nimmt er das Maß der Güte für die Stufen.“ FW I. 665
14. „Wir wollen auch darum beten, dass sich unsere Augen für die Güte öffnen. Viele verunreinigte Augen erkennen die Güte nicht vollständig. Aufgrund ihrer Krankheit erkennen sie nur grobe Formen. Man muss äußerste Anstrengung zeigen, um den Sprössling der Güte nicht zu zertreten. Übrigens versteht ein Herz, das die Grausamkeit vertrieben hat, alle Samenkörner der Güte und endet in Seelengröße und Liebe.“ FW I. 593
15. „Was ist Liebe zur Güte? Man muss verstehen, dass sie nicht nur das Vollbringen gütiger Taten umfasst, sondern auch die Fähigkeit, sich durch die Güte entzücken zu lassen. … Nur Entzücken durch die Güte bringt Herzenswärme hervor. Die Offenbarung der Liebe zur Güte enthüllt viele Einzelheiten der Güte, die anrührend in ihrem Wesen sind. … Und wie schön ist es, wenn man sich an der Güte zu erfreuen versteht.“ FW II. 143
16. „Selbst wenn jemand zufällig Gutes tut, lobt ihn. Spendet Lob für jede Krume der Güte. Für den, der in der Finsternis aufschreit, ist es gleichgültig, wer Licht bringt. Die Ausweitung des Gesichtsfeldes bedeutet Lichtbringen. Diese Tat ist sowohl für den Überbringer als auch für den Empfänger des Lichtes nützlich. Das Überbringen von Licht bedeutet seine Verbreitung. Erst gab es eine Flamme, nun sind daraus schon zwei geworden – was bedeutet, dass etwas Gutes vollbracht wurde.“ FW I. 192
17. „Es ist gut, die Güte nicht nur in den Menschen zu sehen, um sie zu bestätigen, sondern auch in den Gegenständen, in den Dingen und in den Erscheinungen. Das Bewusstsein, das gewohnt ist, das Gütige in allem anzuerkennen, ist das Bewusstsein des Schöpfers und gütigen Erbauers. Hüten wir uns davor, zu Zerstörern zu werden. ... Es ist besser, den Fehler zu begehen, die Güte zu übertreiben, als die Finsternis zu verstärken, indem man die Energien des Verfalls zum Leben erweckt. Dies gilt für alle Erscheinungsformen des Lebens. Ein wohlwollendes Auge ist geboten“. FAY- 1953. 412
18. „Wie eine Distel im Garten so ist im Leben das Böse nicht zu dulden. Doch wenn scharfe Augen den Pfad der Güte erkennen, sollte man ihn behüten. Möge er auch lang und eng sein. Möge er stellenweise überwuchert sein, hütet dennoch jedes Samenkorn der Güte. Mögen die Vögel der Güte nicht immer verständlich singen, so ist doch jeder Laut der Güte wertvoll.“ AUM. 519
19. „Neben Liebe zur Güte muss Abscheu vor dem Bösen vorhanden sein. Liebe zur Güte allein ist ohne Abscheu vor dem Bösen nicht wirksam. Abscheu vor dem Bösen ist eine höchst wirksame Eigenschaft, sie erweist sich als ein Prüfstein für das Böse. Der Verstand trägt nicht genügend dazu bei, das Böse zu erkennen. Es finden sich viele Überlegungen, in denen sich eine Giftschlange verbirgt. Das Gefühl des Herzens der Abscheu vor dem Bösen jedoch irrt nicht. …Das Böse kann sich mit vielen Gewändern schmücken, doch keine Maske wird ein wachsames Herz täuschen.“ FW II. 144
20. „Wenn wir die Schwierigkeiten und all die dunklen Seiten des Lebens nicht kennen, werden wir nicht in der Lage sein, seine hellen Seiten zu schätzen und somit unseren Geist zu kontrollieren und zu erziehen. Die gerechte Empörung über die dunklen Seiten des Lebens entfacht in uns das Feuer des Strebens, Chaos in Harmonie oder Dunkelheit in Licht zu transmutieren. Ja, alle Lichtträger gehen einen schwierigen Weg, daher können nur diejenigen, die im Geiste stark sind, eine große, aber schöne Last auf sich nehmen.“ EIR, Briefe 17.09.1935
21. „Das Leben ist sehr komplex, aber die Gesetze des Lebens funktionieren präzise und fehlerfrei. Wünscht niemandem etwas Böses, denn ihr wünscht es euch selbst auf dem eigenen Haupt“. FAY - 1955. 521
22. „Agni Yoga ist Dienst am Guten. …Lernt es, dem Guten zu dienen.“ Br II. 586




