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Op. 9. Karneval von R. Schumann

Friedfertigkeit

N.K. Roerich. Das Schwert des Friedens. 1933 г.1. „In allem, was existiert, steckt eine Idee des Lebens, nicht des Todes, der Schöpfung, nicht der Zerstörung, daher ist Krieg etwas, das allen Grundgesetzen des Universums widerspricht. Der Kosmos sagt Nein zum Krieg! Ist es möglich, gegen die Gesetze des Seins zu verstoßen?! Wer Tod sät, wird Tod ernten; wer Zerstörung sät, wird sich selbst zerstören; die Friedensmenschen aber werden in allen ihren Angelegenheiten florieren und Erfolg haben. …Der Weg der Güte kann nicht länger blockiert werden. Das dunkle Zeitalter hat ein Ende. Das Leben wird wunderschön. Die etablierte Welt wird zur Entfaltung aller Werte des Lebens führen. Jenseits der engen Grenzen von Kriegen und Schrecken werden sich vorbestimmte Möglichkeiten entfalten. …Lasst uns mit Gedanken des Friedens helfen, lasst uns sie wie feurige Pfeile in das Lager des Feindes schicken. Die Idee des Krieges soll verbrennen!“ BNA „Aufstrebendes Herz“. 29

 

2. „Das Wort „Frieden“ symbolisiert Freude und Leben und erfüllt Herzen mit Hoffnung. Es hat eine Wiederbelebung einer neuen, hellen Ära, es bringt Glück und die Zukunft näher. Ja, es wird in Zukunft immer Frieden geben und keine Kriege mehr. Die weiße Taube wird den Krieg gewinnen ... Es ist Zeit, es ist höchste Zeit für die verwilderte Menschlichkeit, ihre Herzen zu entwaffnen und sich einfach menschlich einander zu nähern und die Hand der Freundschaft zu reichen.“ BNA „Aufstrebendes Herz“. 78

 

3. „Ein Yogi ist friedliebend. Ein Yogi vermeidet Streit und beugt ihm nach Kräften vor. Ein Yogi weiß, wie heilsam friedvolle Ausstrahlungen sind … Wie aber ist der Yogi zu einer solchen Schlussfolgerung gelangt? Er hat Angemessenheit und Zweckmäßigkeit erkannt. Er hat verstanden, dass Bosheit die Brücke zum Fortschritt zerstört. Der Yogi hat die Gereiztheit gebändigt, die mit der Menschenwürde unvereinbar ist. Der Yogi hat leidenschaftliches Streben bekundet, um Frieden zu schaffen. Selbst das geringste Schaffen von Frieden ist eine herrliche Errungenschaft. Sie ist besonders wertvoll zu einer Zeit, da die Menschheit in Hass zugrunde geht. … Der Yogi weiß vielleicht nicht, wem seine lichten Gedanken zu Hilfe kommen, doch er wird nicht müde, sie wie ein reinigendes Opfer in den Raum zu senden: „Möge es der Welt gut ergehen!“ Der Denker sprach zu einem jungen Menschen, der ein Yogi zu werden wünschte: „Werde zuerst ein Friedenstifter!“ Br II. 891

 

4. „Schönheit ist in erster Linie Harmonie und Übereinstimmung, d. h. Einigkeit. Frieden auf Erden ist diese Harmonie in der Beziehung zwischen Menschen und Völkern. Aber dieser Aspekt der Schönheit ist auf das Bewusstsein der Menschheit zurückzuführen. Bis zur Welteinheit muss man noch wachsen.“ FAY–1951. 180

 

5. „…Es muss der freie Wille erkennen, wo Verteidigung und wo Angriff ist. Menschen, welche die Verteidigung erkannt haben, werden verstehen, wo sie dem Wohlwollen widerspricht.“ Br II. 828

 

6. „Die Aufgabe oder, wie ich es gerne nenne, die Kunst, Beziehungen zu Menschen und unter Menschen zu schaffen, ist der größte aller Künste. Es gibt keine edlere Aktivität als die Friedenssicherung – aber sie ist auch die schmerzhafteste und schwierigste.“ EIR Briefe, 18.04.1935

 

7. „Jeder weitreichende Gedanke, jede Erscheinungsform von Freundlichkeit und Friedensfähigkeit ist eine gute Handlung im Leben eines jeden Tages.“ EIR Briefe, 24.08.1936

 

 

 

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