1. „Ein freigebiger Spender zählt seine Gaben nicht. Es ist unmöglich, die Gaben des Geistes mit Worten aufzuzählen. Viele von ihnen können mit Worten nicht ausgedrückt werden, so feurig sind sie! …Man muss daran erinnern, dass ein feuriges Herz jede Stunde das schafft, was die Menschen ein Wunder nennen.“ Herz 511
2. „…Die Freigebigkeit des Herzens ist unermesslich, und ein flammendes Herz kennt keinen Geiz.“ Herz 430
3. „Die Freigebigkeit des Kosmos kommt in allen einzigartigen Erscheinungen zum Ausdruck, die der menschliche Verstand niemals erfassen wird.“ Br II. 560
4. „…Es gibt angesichts des Reichtums des Universums keine Gleichheit.“ Br II. 211
5. „…Die besondere Schönheit des Weltalls liegt in der Einmaligkeit der Erscheinungen und der Individualität der Ereignisse. Sogar ein einfacher Hirte vermag die Besonderheiten seiner Herde zu unterscheiden, doch Städter verlieren die Fähigkeit zur Individualisierung sehr leicht. Im gesamten Leben werden Massenrezepte angewendet, die die Begeisterung für die Freigebigkeit der Natur trüben.“ Br II. 577
6. „Lernen wir zu unterscheiden, dann werden wir großzügig. Keine beschränkte Person wird geistig reich werden. Man muss aber auch Mitleid mit der Farbenblindheit des Nachbarn haben. Denn jedermann … unterliegt solchen Verschiedenheiten.“ FW I. 220
7. „Wer nicht geizig mit der Arbeit ist, wird reichlich empfangen.“ Gem. 216
8. „Wer die bessere Saat ausbringt, wird auch eine reichere Ernte einfahren.“ Br II. 795
9. „Lasst uns in der Liebe großzügige Geber sein und nicht wie Krämer, dann wird alle Freude kommen.“ EIR, Briefe 16.05.1941
10. „Nur langjährige Erfahrung und Menschenkenntnis ermöglichen es uns, Großzügigkeit im Geben mit Zurückhaltung und Besonnenheit weise zu verbinden.“ FAY-1966. 698
11. „Das Gleichnis des Fragenden:
Dgul Nor zählte zu den größten Weisen. Er hatte das Glück, einen Lehrer aus dem Heiligen Unterirdischen Land zu erhalten, der aber der Sprache und der rechten Hand beraubt war.
Der strebsame Schüler stellte eine Frage, und der Lehrer nickte mit dem Kopf. Nun stellte der Schüler zwei Fragen, und der Lehrer nickte zweimal. Bald stellte der Schüler ununterbrochen Fragen, und der Lehrer nickte unaufhörlich.
Die Befragung dauerte drei Jahre, und drei Jahre lang nickte der Lehrer. „Das heißt, Deiner Erfahrung nach ist alles möglich?“ Und der Lehrer nickte nicht nur, sondern verneigte sich bis zum Boden, öffnete die Kleidung an der Brust und zeigte das Bild des Gesegneten, der mit beiden Händen gab. So wurde die Weisheit bestätigt und die Schöpfung des Lebens gepriesen. Wahrlich, in einem einzigen Seufzer begreifen wir den Raum. Und kein Wort kann das Unermessliche übermitteln. Und kein Gedanke kann das Licht erfassen.
… So hat nicht die Verneinung, sondern nur die Bestätigung die Hand Buddhas über sich.“ BGM II. Teil 2, VI. 19




