1. „Arbeitet wie Bildhauer. Ihre Hände wissen, wie sie einen Stein anzufassen haben, um die Form nicht zu entstellen. Übrigens weiß jeder, der isst auch, wie viel Nahrung er benötigt. Eine Überfüllung des Magens wird sicherlich nicht das richtige Maß sein. Im Gegenteil, der Bedarf wird nicht nach irdischen Maßen erkannt. Das Feuer des Herzens gibt dem Bewusstsein das Zeichen. So möge man sich freuen, dass die richtigen Maße in der feurigen Führung zu finden sind.“ FW I. 45
2. „Das Maß wird vom Herzen erkannt. Worte sind für den Ausdruck des Maßes ungeeignet. Dennoch kennt jedes entwickelte Herz die Maße jeder Anwendung.“ FW I. 189
3. „Keine Überlegung wird den Gebenden vor Übermaß bewahren, das Herz aber kennt dieses himmlische Gleichgewicht.“ Herz 573
4. „Weltliche Angelegenheiten müssen durchaus nicht unwürdig und beschämend sein. Hohe Bewusstseine haben sich große Mühe mit der Welt gegeben. Man darf ihnen nicht die Entstellungen der Unwissenheit zuschreiben! …Kann man denn Überessen, Ausschweifung, Diebstahl oder Verrat überhaupt als weltliche Angelegenheiten bezeichnen? Sie stehen sogar unter dem Verhalten der Tiere. Tiere kennen das erforderliche Maß, doch wenn der Mensch das rechte Maß vergaß, so deshalb, weil er die Welt verlassen hat und in die Finsternis versunken ist. Wer die Welt für wertlos hält, kann Rechtes nicht von Falschem unterscheiden. …Raten wir den Freunden, allmählich die Welt vom Chaos zu unterscheiden.“ FW II. 121
5. „Der Geist ist allgegenwärtig, und das Leben wird mit den Maßen des Geistes gemessen.“ FAY–1958. 88
6. „Das Herz ist das Maß des Seins.“ BNA „Aufstrebendes Herz“. 50
7. „Wenn wir über etwas Schönes nachdenken, ziehen wir auch schöne Maße an“. Br II. 931
8. „Alles, was am höchsten und wertvollsten ist, hat dort seinen Platz, wo die Grundlagen der Lehre des Lebens, der Kultur und der Schönheit gelegt werden. … Es ist seit langem unsere Gewohnheit, stets und in allem die höchsten Maßstäbe anzulegen und die höchsten Standards einzuhalten.“ EIR Briefe, 16.08.1937
9. „Den Wanderer, der sein Heim schon sieht, kann nichts verwirren. Was kann denn ein zur Feurigen Welt strebendes Bewusstsein hindern? Nichts kann einem Menschen verbieten, sich die größte Aufgabe zu stellen. Nur bei einem solchen Maß erhellt sich die Sorge und die Gedanken erfüllen sich mit Feierlichkeit. Nur so werden Werte erwählt, und man kann sich ungehindert zur Hierarchie [des Lichts] begeben.“ FW I. 523
10. „Man soll sich das höchste Ziel setzen, nur dann erscheint der Weg nicht abschreckend. Man muss sich im ganzen Dasein der höchsten Eigenschaft anschließen. Man muss die höchsten Maßstäbe anlegen, die allein der Höchsten Kräfte würdig sind.“ FW II. 370
11. „Das Maß der Bestrebung wird von der Begeisterung geschaffen.“ Br II. 91
12. „Vergessen wir nicht, dass außer den irdischen auch noch überirdischen Maßstäben existieren.“ Br II. 100
13. „...Die Unwissenden mögen nicht verstehen, woher die Fristen und Maßnahmen kommen, aber das erleuchtete Bewusstsein kennt die Hierarchie des Lichts.“ Leitfaden für den Anführer. 10
14. „Niemand kann irdische Maßnahmen von gestern als für morgen geeignet ansehen.“ FW I. 83
15. „Sobald ihr die Weite des unbegrenzten Pfades erkennt, werdet ihr auch andere Maßstäbe anlegen.“ Herz. 236
16. „Man kann dem Menschen nur innerhalb der Grenzen seines Bewusstseins helfen. Man kann einem Affen einen wertvollen Diamanten geben; er wird nur eine Zeitlang damit spielen und ihn dann fortwerfen. … Man muss anerkennen, dass das Bewusstsein wie ein Gefäß das ganze Potential des Menschen enthält. Glücklicherweise aber erweitert sich das Gefäß des Bewusstseins in Unbegrenztheit.“ Br II. 323
17. „Das Maß für den Wert von Erscheinungen ist und bleibt ihre Vergänglichkeit. Der wahre Wert und Sinn liegen in ihrem unvergänglichen Wesen." FAY–1955. 283
18. „Man sollte sich nicht darüber wundern, dass starke Geister von ihren Zeitgenossen nicht anerkannt werden; so soll es sein, denn ihre Maßnahmen betreffen die Zukunft, da die Niederlegung der Gesetze für einen Teil der Annäherung an die nächstfolgende Lebensstufe erfolgt.“ FW II. 132
19. „Wie werden wir die Leuchtfeuer der Vergangenheit entzünden, und wo werden wir die Feuer finden, welche die Zukunft erleuchten? Die Heldentat des Geistes wird uns sagen, wie wir diese Grenzen und Maßstäbe finden können. Wie aber kann man die Heldentat in das Alltagsleben hineinzwängen? Glücklicherweise ist jedes Herz bereits ein für Heldentat offenes Behältnis.“ FW II. 42




