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L. Beethoven Sonate Nr. 8. Teil 2

Toleranz

N.K. Roerich. Iskander und der Einsiedler. 19381.  „Geduld und Toleranz sind die zwei der wichtigsten Eigenschaften, die wir uns alle aneignen müssen, wenn wir vorankommen wollen. Geduld, Toleranz und Gewaltlosigkeit – diese Eigenschaften werden uns auf den kürzesten Weg führen.“ EIR, Briefe 11.04.1954

 

2.  „Wir messen unser Bewusstsein am Maß der Toleranz.“ EIR, Briefe 25.01.1936

 

3.  „Toleranz in allem und immer muss das Leitprinzip unseres Handelns sein, nur so werden wir jeden schwierigen und komplexen Weg bewältigen.“ EIR, Briefe 08.07.1954

 

4.  „Die Eigenschaft der Duldsamkeit ist eine der Grundbedingungen des Fortschritts. Jedes Zeichen von Duldsamkeit muss geschätzt werden… Die Menschen schreien: „Er gehört nicht zu uns, kreuzige ihn!“ Dummköpfe, er ist keiner der Euren, aber ein Feuriger. Nur Unwissende löschen das Licht aus, um in der Finsternis zu bleiben, und dann beklagen sie sich über das grausame Schicksal.“ Br. II. 381

 

5.  „Der Mensch will nicht genau betrachten, auf welchen Grundlagen sich Toleranz und Aufnahmevermögen entwickeln können, doch sind beide Eigenschaften dem Mitleid nahe. Sie lehren einen, aufmerksam in das Bewusstsein des Nächsten zu blicken und zu verstehen, welche Ursachen seine Irrtümer erzeugt haben…Jeder irrt sich auf seine Weise, was seine tiefliegenden Gründe haben kann. Man darf über die Masse nicht anhand ihrer Schreie und ihres Stöhnens urteilen. Jeder hat seinen eigenen Schmerz, der eine individuelle Behandlung erfordert…Wir sprechen nicht von einer abstrakten Sittlichkeit, sondern über den wirklichen Aufbau des Lebens…Der Denker sprach: „Versteht Toleranz, sie wird euch große Geduld lehren.“ Br. II. 788

 

6.  „Von klein an muss man zu Toleranz erzogen werden. Neben ihr wohnt Mitleid. Toleranz verwirklicht den besten Weg. Man darf Streitsüchtige nicht ablehnen, wenn ihre Worte einen Teil Wahrheit enthalten. Möge dieses kleine Teilchen eine Brücke zur Vereinigung sein. Doch es erfordert Geduld, um einen solchen Teil der Wahrheit zu erkennen.“ Br. II. 752

 

7.  „Es ist nicht möglich, Bewusstsein zu erzwingen, deswegen zeigt Toleranz und Zurückhaltung. Nichts wächst so langsam wie das Bewusstsein.“ EIR, Briefe 18.02.1936

 

8.  „Wenn uns etwas fernliegt, das aber das Herz eines Nachbarn öffnet, würden wir es da nicht ertragen, nur um das Herz eines anderen zu entfachen? Würden wir es vorziehen, uns dem Genuss hinzugeben, aber das Herz des Nächsten zu verbittern? Wäre es übrigens nicht ein herrlicher Versuch, gerade das scharfsichtig zu beobachten, was das Herz für das Heil öffnet?“ Herz. 212

 

9.  „Sprecht gemäß dem Verständnis eures Gesprächspartners. Unduldsamkeit ist ein Gewand, das man nicht wechseln kann.“ AY. 328

 

N.K. Roerich. Heiliges Geschenk. 192410.  "...Begabung für begreifen und Toleranz gehören zu den ersten Zierden der Kultur.“ NKR "Gesundheit des Geistes"

 

11.  „…Ich bitte darum zu lernen,…mit offenen Augen für die Eigenschaften der Mitarbeiter, ohne Nachsicht tolerant zu sein und mit dem Feuer des Herzens und der Erkenntnis des Geistes zu versuchen, die besten Seiten eines nahstehenden Menschen zum Leben zu erwecken. Indem wir die Werte des anderen anerkennen, können wir uns in einem höheren Gefühl vereinen. Deshalb werde ich es unermüdlich wiederholen: Beeilt euch, zu lernen, einander zu lieben. Nichts erfordert eine so feine Wahrnehmung und einen so sorgfältigen Umgang wie die Liebe!“ EIR, Briefe 3.12.1930

 

12.  „Ein unveränderliches Korn [des Geistes] ist in jedem Wesen eingelagert. Selbst abstoßende Handlungen hindern Uns nicht, an die [geistige] Gleichartigkeit des Wesens zu denken; und dieses Bewusstsein lässt Uns geduldig sein… Fassungsvermögen und Duldsamkeit sind ein und dasselbe. Nur Verrat kann nicht geduldet werden.“ AY. 311

 

13.  „Der Denker riet Seinen Schülern, Duldsamkeit als Mittel zur Erweiterung des Bewusstseins zu beweisen.“ Br. II. 807

 

14.  „Toleranz, ohne die es keinen Fortschritt gibt, folgt aus dem kosmischen Gesetz der Anpassungsfähigkeit.“ EIR, Briefe 18.09.1953

 

15.  „Um Toleranz zu entwickeln, muss der Mensch „zuerst die Verurteilung beseitigen… Die Weisung über Duldsamkeit muss im Schüler vor allem Verständnis dafür wecken, dass der Geist sich von Ichsucht befreien muss, denn Ichsucht gebiert die schrecklichsten Missbildungen.“ FW III. 54

 

16.  „Intoleranz ist nichts anders als Wildheit. Eine intolerante Person … ist für das öffentliche Leben nicht geeignet.“ NKR "Gedanke"

 

17.  „Wo Unduldsamkeit nistet, ist kein Platz für Wachstum des Geistes. Das Herz ist unbegrenzt, was bedeutet, wie armselig ein Herz sein muss, das sich selbst der Unbegrenztheit beraubt!“ Herz. 117

 

18.  „Ein unduldsamer Mensch kann sich keine richtige Vorstellung von den Dingen bilden. Er beraubt sich selbst der Beobachtungsfähigkeit und verliert den Scharfblick. Welche Erkenntnis kann aus Selbstsucht erwachsen, welche die Wirklichkeit ablehnt?... Man kann sagen, dass Unduldsamkeit Unwissenheit ist, doch eine solche Definition ist zu mild. Unduldsamkeit ist böse. Es kann keine gute Unduldsamkeit geben. Sie beinhaltet unweigerlich Lüge, weil sie die Wahrheit verbirgt.“ Br. I. 409

 

19.  „Eine hohe Toleranz lässt Möglichkeiten zu, und daraus entsteht Mut.“ Br. II. 714

 

 

 

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