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Fleiß

N.K. Roerich. Die Räuber des Feuers. 19381. „Unter Erleuchtung ist kein zufälliges Aufflammen zu verstehen, sondern eine ganze Stufe des Bewusstseins. In der Tat kann ein äußeres Ereignis den Anstoß zur Öffnung des „Lotus“ geben, die Blüte selbst jedoch ruhte bereits in der Tiefe des Bewusstseins. Der „Lotus“ wird durch viel Arbeit aufgezogen, doch oftmals bemerken die Menschen nicht, wie sie den herrlichen Garten bestellen. Erst nach einer eifrigen Aussaat kann die Erleuchtung aufblitzen. Ohne Ursachen wird es auch keine Wirkungen geben.“ Br. 455

 

2. „Menschen… stellen sich nicht vor, dass sie selbst sowohl rettende als auch vernichtende Feuer [in ihrem Bewusstsein] entzünden. Der in verschiedene Richtungen gehende Eifer verleiht dem Feuer unvermeidlich seine Kraft und Farbe…  Doch ein Yogi versteht, wie notwendig es ist, die mit dem Guten verbundenen Feuer zu entzünden.“ FW II. 665

 

3. „Wie man so schön sagt: ‚Schwimmer, wenn ihr euer Bestes gebt, wohin kann euch die meinst zerstörerische Welle tragen? Sie kann euch nur hochheben.‘ So war es bisher und so wird es auch weiterhin sein. Deshalb... verdoppelt euren Fleiß, eure Strebung und eure Hingabe, und wundersame Hilfe wird euch über den Abgrund erheben, wie in einem uneinnehmbaren Turm.“ EIR Briefe, 11.10.1935

 

4. „Und was immer ein Mensch tut, sei er Handwerker, Kaufmann oder Krieger, oder er zieht sich von der Welt zurück und widmet sich andächtiger Betrachtung, so soll er sein Herz und seinen Eifer in seine Arbeit stecken, soll fleißig und aktiv sein. Und wenn er wie die Lotusblume wird, die im Wasser wächst und doch von ihm unberührt bleibt; wenn er sein Leben meistert, ohne Neid und Hass zu hegen; wenn er sein Leben nicht dem Vergnügen, sondern allein der Wahrheit widmet, dann werden Freude, Frieden und Glückseligkeit gewiss in seinem Bewusstsein wohnen.“ Aussprüche des Buddha. Zitiert nach: EIR Briefe, 17.04.1936

 

5. „Die kosmische Energiequelle ist in jedem Menschen verborgen. Um den richtigen Austausch unserer Lebensenergien zu gewährleisten, muss man sie nicht nur erkennen, sondern auch mit stetig wachsendem Eifer ein feuriges Streben nach dem gewählten Ideal, dem geliebten Leitbild und allem Schönen aufrechterhalten.“ EIR Briefe, 24.11.1949

 

 

 

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