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F. Chopin Nocturne 4 F-dur, Op.15 Nr.1. Andante cantabile

Fürsorglichkeit

N.K. Roerich. Der Bewahrer. 1925–19261. „Großer Dienst ist große Besorgtheit. Man kann sich weder einen Tag noch eine Stunde vorstellen, in der ein Mensch sorglos, anders gesagt, gedankenlos sein könnte. Daher kann Besorgtheit nicht als ein verzehrendes Joch, sondern im Gegenteil als eine Auszeichnung des Menschen verstanden werden. Unter den Vorrechten der Bodhisattvas ist die Besorgtheit um alles Bestehende ein Edelstein ihrer Krone. Ebenso sollte man Besorgtheit als Entfachen des Feuers willkommen heißen. Nicht kleinliches Denken, sondern der Gedanke äußerster Besorgtheit schlägt Funken des Lichts aus dem Herzen. Es nicht weise, Sorgen auszuweichen, denn man muss mit den Feuern des Geistes voraneilen. Jene, die Sorgen fürchten, bekunden nur dürftige Aufspeicherungen. Der erfahrene Wanderer sagt: „Belastet mich mit Sorge, wenn ich den Herrlichen Garten betrete.“ Der Mensch, dem die Gabe des Denkens verliehen wurde, nahm nicht die geringste Sorge auf sich. Es heißt, das Lächeln eines Reichen sei von geringem Wert, aber der Arme, der sein Lächeln bewahrt, werde zum Gefährten Gottes. So versteht das Volk den Wert des Lächelns inmitten von Sorgen. Ich rate zu verstehen, dass die Anzahl der Sorgen nicht verringert werden kann. Nur so erkennen wir an, dass Freude eine besondere Weisheit ist.“ FW I. 522

 

2. „Jede Fürsorglichkeit für einen hellen Anfang bringt uns nur Freude. Wo keine Fürsorglichkeit ist, ist keine Liebe.“ EIR, Briefe. 17.08.1934

 

3. „Die Fürsorglichkeit des Weisen gilt nicht für sich selbst, sondern für die Welt.“ FAY-1960. 359

 

4. „Man darf kein Egoist sein und nur an sich denken. Wir müssen sowohl in Gedanken als auch in Taten die Besorgtheit um die besten irdischen Bedingungen verbreiten… Es ist notwendig, die ganze Scharfsichtigkeit und Güte für die Menschheit anzuspannen.“ Br. I. 211

 

5. „…Alle persönlichen Belastungen sind leichter zu tragen, wenn wir eine große Aufgabe und Fürsorglichkeit um andere haben…“ EIR, Briefe 14.05.1936

 

6. „Zusammenarbeit beruht auf gegenseitiger fürsorglicher und herzlicher Mitwirkung.“ FW II. 246

 

7. „Es ist nicht möglich, für etwas zu sorgen, dass man nicht liebt.“ AUM 138

 

8. Nicht das Eigentum und persönliche Vorteile, sondern „das Bewusstsein muss Gegenstand der ersten Fürsorglichkeit sein.“ Gem. 246

 

9. „Der Mensch muss für Reinheit seines Denkens sorgen, das wird eine Tat zum Wohl der Menschheit sein. Der Denker bat darum, dass der Mensch, einatmend wie ausatmend, rein bleibe.“ Br. II. 587

 

10. „Oft verliert ein Mensch, wenn er eine Möglichkeit meistert, die sorgsame Einstellung zu ihr. Er trägt eine festliche Blume wie etwas Gewöhnliches in den Alltag. Natürlich, Blumen sind immer gut, doch es ist besser, das Leben in einen Festtag des Geistes zu verwandeln, als Blumen mit dem Staub des Alltags zu bestreuen.“ AY. 304

 

 

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