it
K. Richter. In Memoriam

Feinfühligkeit

N.K. Roerich. Agni Yoga. 1928. Freskenprojekt. Diptychon. Rechter Teil1. „Feinfühligkeit ist eine Stufe der Kultur.“ AY 457

 

2.  „Ein feinfühliges Herz muss beschützt werden. Es schlägt nicht für sich selbst, sondern für das Allgemeinwohl.“ Br II. 652

 

3. „Die Verbindung mit der Höheren Welt verleiht Feinfühligkeit…“ AUM 51

 

4. „Draußen vor dem Fenster ertönte ein Ruf. Ein Arbeiter winkte ab: „Störe mich nicht, ich bin beschäftigt!“ Ein zweiter versprach zu kommen, vergaß es aber. Ein dritter kam nach der Arbeit, doch der Ort war bereits leer. Der vierte erbebte beim Ruf, legte sein Werkzeug beiseite und ging unverzüglich hinaus: „Hier bin ich!“ Das nennt man das Erbeben der Feinfühligkeit. Nur dieses Erbeben, das durch das Bewusstsein tags und nachts erleuchtet wird, führt zum Wissen des Geistes; über den Verstand hinaus öffnet das Erbeben die Tore... Wenn ihr das Erbeben der Feinfühligkeit in euch nicht unterdrücken könnt – Heil euch!“ BGM „Erleuchtung“, Teil 3. V. 9

 

5. „Feinfühligkeit, die der Geist anwendet, verleiht Scharfsicht. So kann man, indem man Feinfühligkeit des Herzens anwendet, die höchsten Bestrebungen erreichen.“ U II. 765

 

6. „Feinfühligkeit ist die Loslösung von sich selbst und die Übertragung des Bewusstseins auf das Objekt der Beobachtung. Ob es sich um einen Raum, eine Person, ein Buch oder eine Idee handelt, das Selbst ist überall ein Hindernis für die richtige Konzentration. …Geist und Selbst sind Antipoden…“ BNR „Aufstrebendes Herz“. 132

 

7. „…Das Herz… muss so verfeinert werden, dass es auf jeden Schmerz seiner Umgebung feinfühlig reagieren kann. Ein feinfühliges Herz ist ein Symbol des Mitgefühls. Nur dieses Herz ist dazu fähig, den Schmerz der Welt aufzunehmen. Die weltliche Last eines solchen Herzens ist groß. ...Das Leiden für die Nahen und Fernen, für die Menschen, für die ganze Welt, schärft die Empfänglichkeit des Herzens unbeschreiblich.“ FAY–1965. 854 (539)

 

8. „Die schwierigste Kunst ist die Kunst, Beziehungen zwischen Menschen aufzubauen. Keine Kunst erfordert die Entwicklung einer solchen Geduld und eines so ausgeprägten Feingefühls. Man muss in der Lage sein, in das Bewusstsein, die Herzen und die Stimmungen aller umgebenden und kommenden Menschen einzudringen. Man muss den Grundton spüren können, auf dem es möglich ist, sich mit ihnen zu vereinen und sie miteinander zu vereinen.“ EIR Briefe, 29.05.1936

 

N.K. Roerich. Wikingertochter (Unkrada). 19189. „Man muss das Denken gründlich erziehen, um Feinfühligkeit zu erlangen.“ AUM 466

 

10. „Feinfühligkeit muss anerzogen werden. … Nehmen einige an…, Feinfühligkeit sei eine natürliche Eigenschaft, weshalb es zwecklos sei zu versuchen, sie zu entwickeln. Natürlich ist Feinfühligkeit eine angeborene Eigenschaft, doch hängt sie von der Reinheit des Bewusstseins ab. Selbst in den günstigsten Fällen muss man sie entwickeln oder, besser gesagt, aus der Tiefe des Bewusstseins hervorrufen.“ Br II. 573

 

11. „…Das Wichtigste ist die Erziehung des Herzens, und zwar von frühester Kindheit an. Es ist notwendig, die Saat der Liebe zur Natur und des Mitgefühls und der Feinfühligkeit gegenüber allen Lebewesen zu säen.“ EIR Briefe, 08.06.1944

 

12. „Möge jeder versuchen, Feinfühligkeit in sich zu entwickeln, so kann er hundertfach erfolgreicher sein.“ Br II. 543

 

13. „Die Entwicklung von Feinfühligkeit ist die Gewähr für die Erweiterung des Bewusstseins.“ Hier. 45

 

14. „...Wo das Gehirn nicht sieht, spürt das feinfühlige Herz. Sehen Sie mit den Augen Ihres Herzens. Lernen Sie, mit ihnen zu sehen …“ FAY–1957. 278 (242)

 

15. „…Im Menschen ist diese feurige Feinfühligkeit vorhanden, doch er sucht sie mit dem Verstand zu betäuben.“ FW III. 561

 

16. „Unter den bestehenden Verhältnissen des irdischen Lebens kann man verschiedene Schmerzen erwarten; diese Leiden entstehen aber doch nicht als Folge von Feinfühligkeit, sondern aufgrund der Abnormität des Lebens. Wenn man sich eine nicht infizierte Atmosphäre vorstellt, würde Feinfühligkeit sich als wahrer Segen erweisen; die Menschen aber ziehen es vor, den Planeten zu verseuchen…“ Br I. 208

 

 

 

Seitenanfang