1. „Das Konzept der Inspiration ist allen Menschen wesenseigen. Diese wird gewöhnlich nur Wissenschaftlern, Dichtern, Musikern und Künstlern zugeschrieben, doch jeder, der um sein Bewusstsein besorgt ist, kann dieser höheren Gabe teilhaftig werden. Für Menschen von erhabener Denkungsart darf eine solche Inspiration kein seltener Gast, sondern muss die Grundlage ihres Lebens sein.“ AUM. 451
2. „Darum sollte man die Feurige Welt sowohl mit dem Herzen als auch mit dem Verstand annehmen. Man muss spüren, dass von dort alle Inspirationen ausgehen. Ehrliche Schöpfer und Arbeiter können bezeugen, dass die besten Lösungen von außen kommen. Wie ein mächtiger Dynamo strahlt die Feurige Welt einen Schauer der besten Formeln aus. Man sollte sie nicht nur verwenden, sondern auch mit den besten Worten bezeugen. So kann man sich durch die Feuer des Herzens mit dem Höchsten Licht vereinen. Das wird keine Einbildung sein, denn das Licht kennt keine Hindernisse.“ FW I. 604
3. „…Wie behutsam man die hohe, angeborene Eigenschaft der Inspiration bewahren muss. ... muss dieser Verbindung zur Überirdischen Welt besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Schon das Wort „Inspiration“ weist auf etwas Äußeres und Führendes hin. Man darf nicht denken, eine solche Verbindung könne augenblicklich entstehen; sie erfordert vielmehr viele Prüfungen in verschiedenen Leben. Man muss daran erinnern, dass die Menschen diese Eigenschaft zu Unrecht auf die Bereiche der Wissenschaft und der Kunst beschränken. Der Mensch kann in jedem Arbeitsbereich schöpferisch tätig sein. Die Offenbarung von hoher Qualität bei jeder Arbeit ist bereits Inspiration. …Eifrige Vervollkommnung wird das Volk zum Verständnis der Inspiration führen.“ Br II. 789
4. „Glück liegt in inspirierter Arbeit.“ FAY–1953. 293
5. „…Viele Aufgaben lassen sich allein mit einem höheren Maß an Begeisterung lösen.“ Br II. 141
6. „...Jeder Mensch befindet sich in einem Augenblick der Inspiration schon in einem überirdischen Zustand. Er vermag nämlich solche Empfindungen zu verspüren, die an etwas Höherem teilhaben. Ein jeder solcher Zustand stellt eine überirdische Wahrnehmung dar. Er macht den Menschen hellsichtig und hellhörig, nur muss er diese natürlichen Eigenschaften auch erkennen.“ Br II. 516
7. „Konsonanz ist die erste Voraussetzung für Schöpfung. Alle sogenannten Inspirationen sind nichts weiter als Übereinstimmungen auf dem einen oder anderen Gebiet. Ein Mathematiker auf der Suche nach der richtigen Formel; ein Dichter, der Gedichte schreibt; ein Erfinder, der an einer Entdeckung arbeitet – sie alle sind auf die Sphäre des Raumes eingestimmt, in der die Lösung ihrer Probleme liegt. In der Antike wurde Kunst als Dienst an den Musen bezeichnet. Dienst ist einer der Schlüssel zur Übereinstimmung.“ BNA „Aufstrebendes Herz“. 32
8. „Über der Arbeit des Mannes steht die Offenbarung der Frau. Sie führt, sie inspiriert, sie geleitet auf allen Wegen und gibt ein Beispiel der Synthese. Es ist erstaunlich, wie rasch sie in jedes beliebige Gebiet eindringt. Es gelingt ihr, von der Erde bis hin zu den fernen Welten Flügel des Lichts zu weben.“ Br I. 282




