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Diszipliniertheit

N.K. Roerich. <br>Buddha der Sieger. <br>19251. „Disziplin ist der Anfang von allem.“ BGM Teil 2, XI. 4

 

2. „Wir leben in der Materie und müssen uns deshalb ihren Gesetzen unterordnen. Sonst bezwingt sie uns. Sieg bedeutet, sich dem Gesetz zu gehorchen – das heißt, Disziplin zu üben. Disziplin ist eben diese Unterordnung unter das Gesetz.“ FAY–1953. 251

 

3. „Man muss Disziplin des Geistes offenbaren, ohne sie könnt ihr nicht frei werden. Für den Sklaven wird sie ein Gefängnis sein, für den Freien ein herrlich-heilsamer Garten. Solange die Disziplin des Geistes eine Fessel ist, bleiben die Tore verschlossen, und in Fesseln kann man die Stufen nicht emporsteigen. Ihr könnt die Disziplin des Geistes als Flügel verstehen.“ BGM „Erleuchtung“. Einführung

 

4. «„…Freiwilligkeit ist die erste Bedingung der Disziplin. Die geringste Vorstellung von Zwang vernichtet alle Errungenschaften. Nicht nur zwingt ein Lehrer nicht, auch der Mensch soll sich nicht selbst zwingen. Disziplin des Guten ist Freude, die sich selbst erzeugt. …Und die Ruhe eines Yogis rührt nicht von zurückgezogener Aufregungslosigkeit her, sondern von innerer flammender Freude: Dies ist der Weg der Disziplin. Man wird sagen: Wie einfach! Doch wissen sie nicht, dass Freude eine besondere Weisheit ist. Der Denker lehrte: „Wer Freude gelernt hat, hat den Weg der Weisheit betreten.“» Br II. 559

 

5. Wenn diese äußerlich unmerkliche „Disziplin keine Ketten bedeutet, sondern sich in die Freude der Verantwortung verwandelt, kann man annehmen, dass die ersten Tore geöffnet sind.“ AY. 163

 

6. „Selbst die strengste und rigoroseste Selbstdisziplin des Geistes, die man sich aufgrund der Lehre der Lebendigen Ethik selbst auferlegt, bringt keine Niedergeschlagenheit mit sich, sondern die Freude des Geistes, der eine weitere Befreiung erfahren hat. So verleiht das richtige Verständnis von Selbstdisziplin dem Geist somit Flügel. …Wahre Freiheit liegt im Geist. So muss sie im Geist bekräftigt werden.“ FAY–1954. 491

 

7. „Disziplin des Geistes ist eine Form der Offenbarung seiner Energien. Das Verhalten eines Feiglings, der sich im Kampf nicht beherrschen kann, lässt sich mit dem eines Helden vergleichen Wie reagiert ein Mensch, der den Hunger besiegt hat und wie reagiert jemand, der ein Sklave seines Magens ist? Disziplin des Geistes ist der beste Akkumulator für Agni. Wenn sie vorhanden ist, wird Energieverschwendung durch unnötige Gefühle und Sorgen vermieden.“ FAY–1963. 807

 

8. „Von klein auf sollte man immer wieder über die Freiheit der Disziplin des Geistes sprechen. So kann man die volle Würde und Ehre erwecken.“ FW II. 97

 

9. „Träumereien müssen in diszipliniertes Denken verwandelt werden. Schon die alten Weisen rieten Müttern, die Heldensagen an ihre Kinder weiterzugeben und sie mit den besten Gesängen über Heldentaten vertraut zu machen.“ FW II. 428

 

N.K. Roerich. Tsongkhapa. 192410. „Man sollte Disziplin als organisierte, freiwillige Zusammenarbeit verstehen. Unter den Methoden der Herzensbildung hat die freiwillige Organisation von Zusammenarbeit Bedeutung. Solange sich aber irgendwo Zwang verbirgt, kann es weder vernünftige Zusammenarbeit noch die erhofften Resultate geben. …Wo es Uneinigkeit gibt, kann man unmöglich Gedeihen und Sieg erhoffen.“ Herz. 571

 

11. Es ist wichtig zu verstehen „gerade Disziplin, denn anders kann man die freiwillige Harmonie nicht nennen, die den Arbeiten der Bruderschaft zugrunde liegt.“ Br I. 13

 

12. «…Verletzung der Disziplin verdirbt die besten Vorhaben. …Verletzung der Disziplin ist jedoch Disharmonie, anders gesagt, äußerst schädliche Unordnung. …Harmonie ist nicht augenblicklich herzustellen; man muss alle Bemühungen hüten, die auf den Dienst an der Harmonie gerichtet sind. Harmonie gleicht einem scheuen Vogel, den man schwer wieder herbeilocken kann. …Der Denker warnte: „Tragt keinen Schaden herbei, weder gedanklich noch durch Taten, denn es ist leicht, ein kostbares Gefäß zu zerschlagen. Haltet euch oft die Notwendigkeit wahrer Harmonie vor Augen.“» Br II. 585

 

13. „Die Entwicklung des Willens – von den kleinsten alltäglichen Details bis hin zur höchsten selbstlosen Tat – ist die Grundlage aller Disziplin und aller Errungenschaften.“ EIR Briefe, 24.05.1936

 

14. „Man muss mit der Disziplinierung der unbedeutendsten Gedanken beginnen und erst danach einen Gedanken formen, der Berge versetzt. Der Rat über das Ordnen der unbedeutenden Gedanken ist der Beginn der Gesundung des Herzens. …Das erfordert nur geringe Aufmerksamkeit sowie das Bewusstsein der Verantwortlichkeit.“ Herz. 495

 

15. „Gedankenlosigkeit bedeutet Chaos. Es ist dem Menschen unmöglich, nicht zu denken, es besteht jedoch ein großer Unterschied zwischen diszipliniertem, harmonischem Denken und schwankender Gedankenlosigkeit.“ Br II. 182

 

16. „Gedankliches Herumschweifen ohne Ziel ist nicht nutzbringend, da der Gedanke das Objekt des Strebens berührt und es damit behelligt. Deshalb ist es gut, immer gemeinwohlorientiert zu denken, um niemandem auch nur unabsichtlich zu schaden. „Disziplin gegenüber dem Denken ist stets notwendig und die Grundlage des Aufstiegs.“ FAY–1954. 551

 

17. „Jede Disziplin des Geistes bewirkt Streben. Nur der Wille kann Disziplin des Geistes verleihen.“ Hier. 28

 

N.K. Roerich. Die Botschaft des Adlers, 192718. „Bei ständigem, bewusstem Streben erlangt die Energie Disziplin.“ AUM. 477

 

19. „… Selbstdisziplin für das Allgemeinwohl ist das nächstliegende Mittel für große Errungenschaften.“ FW I. 443

 

20. „…Das Bewusstsein des Dienstes ist die beste Disziplin.“ AY. 452

 

21. „Es ist unerlässlich, Disziplin als rettenden Rhythmus anzuerkennen.“ AUM. 355

 

22. "Gerade die beschäftigsten Menschen finden immer Zeit für alles. …Ein vielbeschäftigter Mensch hat seine psychische Energie diszipliniert und einen besonderen Rhythmus entwickelt, der für den korrekten Austausch psychischer Energie so notwendig ist. Ein krampfhafter, unkontrollierter Energieausstoß ist sehr kraftraubend und ein solcher Verbrauch lässt sich nur schwer wiederherstellen. Daher ist eine solche Güte in jeder systematischen oder rhythmischen Arbeit enthalten.“ EIR Briefe, 10.05.1937

 

23. „Die Lampe leuchtet nicht von selbst, sondern weil sie über einen Draht mit einer Lichtquelle verbunden ist. Ihre Aufgabe ist es, in einwandfreiem Zustand zu sein. So hielten sich die DIENER DES LICHTS durch ständige Disziplin in guter Ordnung, in dem Zustand, der für die Annahme durch die Höhere Macht erforderlich war.“ BNA „Aufstrebendes Herz“. 391

 

 

 

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