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Chacona f-moll von Johann Pachelbel

Demut

N.K. Roerich „Lama“. 19451.  „Einer der großen Begriffe, der oft falsch ausgelegt wird, ist gerade der erhabene Begriff der Demut. Er wurde als Nichtwidersetzung gegen das Böse ausgelegt, als Gutherzigkeit oder als Barmherzigkeit, doch nur wenige betrachteten Demut als Selbstverleugnung. Indessen können nur Selbstverleugnung und Selbstaufopferung zum Verstehen der Demut führen. …Wir sehen die Riesen des Geistes und die Helden, die sich der demütigen Arbeit zum Wohl der Menschheit hingeben. Wir kennen große Experimente, die in Laboratorien demütig zum Wohl der Menschheit ausgeführt werden. …Wahrhaftig, so leeren die Helden der Demut den vollen Giftkelch zum Wohl der Menschheit.“ FW III.24

 

2.  „Als höchste Demut und höchste Selbstverleugnung sollte man das Bildnis Jener annehmen, die den vollen Kelch der Selbstaufopferung tragen. Sie tragen eine schwere Last im Herzen. Sie tragen sie wegen der Anspannung der Menschheit. Sie tragen die Last der ganzen mangelnden Entsprechung. Eine solche Demut ist Erlösung.  Wer gibt sich der Heldentat hin, den Giftkelch zu leeren? Wer ergreift den Feurigen Schild zum Wohl der Menschheit? Wer entschließt sich, die feurigen Energien aufzunehmen? Wer zeigt Verständnis für die ganze kosmische Anspannung? Wahrhaftig, derjenige, der mit den Höheren Kräften zusammenklingt. Die Menschheit ist doch gewohnt, Gutes zu fordern, doch so selten denkt der Mensch ans Geben. So ist die Demut des Glaubenshelden, der den feurigen Kelch trägt, die höchste Demut. Im feurigen Kelch liegen die Erlösung und die Bewahrung des Geistes der Menschheit.“ FW III.25

 

3.  „Menschliche Einbildung ist das schrecklichste und häufigste Hindernis für den geistigen Fortschritt. Man muss in der Lage sein, einen unerbittlichen Kampf gegen diesen Feind zu führen. Uns wird Demut geboten, die sich vor allem in Selbstverleugnung oder Selbstverzicht ausdrückt.“ EIR, Briefe 1.10.1937

 

4.  „...Die wichtigste Grundlage ist erhabene Demut; Demut, die nichts mit Demütigung zu tun hat, sondern im Verständnis des großen Prinzips der Hierarchie und Selbstverleugnung auf dem Weg des Dienens zum Ausdruck kommt.“ EIR, Briefe 15.06.1934

 

5.  „Die Eigenschaft des Demuts bedeutet nicht Erniedrigung, sondern die Fähigkeit, sein Selbst und seine Begehrlichkeiten zu zähmen und sein niederes Selbst zu zügeln.“ FAY-1968. 566

 

6.  „...Demut oder demütige Weisheit ist eine hohe und seltene Eigenschaft. Sie wird nur in reinen Herzen geboren, die durch viele Erfahrungen und große Leiden gereinigt wurden, und sie wird durch eine durchdringende Kenntnis des Wesens der Dinge gestärkt. Es ist Demut, ebenso wie Einfachheit, die mit großem Wissen einhergeht.“ EIR, Briefe 20.05.1949

 

7.  „Das Schlimmste von allem ist, Demut als Nichtigkeit zu verstehen. Demut bedeutet das würdige Zusichnehmen eines Dienstes. Ist Wachehalten vor den anvertrauten Toren etwa nichtig? Ebenso wenig ist der Entschluss nichtig, bessere Arbeit zu leisten. Das Hintreten vor die Feurige Welt kann nicht nichtig sein. Doch wahrer Dienst besteht in der Mühe von Geduld und Vervollkommnung. Eine solche Eigenschaft gehört zum Feurigen Pfad.“ FW III. 500

 

8.  „…Nicht ich, nicht mein, sondern Dein, o Herrscher! So sollte man …daran denken, dass Demut die Gefährtin des Erfolges ist.“ FW III. 52

 

9.  „„Man braucht Demut, um sich selbst zu zähmen, aber um voranzukommen braucht man Wagemut.“ FAY-1954. 413

 

 

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