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Aufmerksamkeit

N.K. Roerich. Die Wartenden. 19171. „…Aufmerksamkeit muss von Kindheit an entwickelt werden. Selbst wenn sie angeboren ist, muss man ihr die Türen öffnen. …Der Denker gebot: „Ohne Aufmerksamkeit kann man die Gesetze des Weltenaufbaus nicht studieren.“ Br II. 954

 

2. „…Das Höchste Strahlen kann man nicht mit irdischen Worten ausdrücken, doch manchmal kann man seine Anzeichen bemerken. Lernen wir Aufmerksamkeit.“ FW III. 525

 

3. „An das Komplizierteste kann man auf einfachste Weise herangehen, die Hauptsache ist Aufmerksamkeit. Sogar sehr erfahrene Beobachter verlieren sie inmitten der Alltäglichkeit.“ AUM 238

 

4. „Indem die Menschen sich in ihren irdischen Beziehungen umsichtig verhalten, gewöhnen sie sich auch an Umsichtigkeit beim Höheren Dienst.“ Br I. 27

 

5. „…Eine verfeinerte Aufmerksamkeit erweist sich als Folge großer Hingabe. Aus Liebe und Hingabe erwächst die Fähigkeit, den Worten des Lehrers Gehör zu schenken.“ Br II. 142

 

6. „Achtsamkeit ist die Grundlage für Erkenntnisse; Achtsamkeit ist ein Ansatz zur Verfeinerung der Wahrnehmung, und wir wissen, dass nur Verfeinerung zu subtilem Bewusstsein führt…“ EIR Briefe, 03.12.1930

 

7. „…Man muss Aufmerksamkeit lernen. Daher sind unerwartete Fragen sowie auch Beschreibungen von Ereignissen nützlich; besonders nützlich sind tägliche Aufzeichnungen. Es ist bekannt, dass selbst eine sehr schläfrige Aufmerksamkeit durch solche Übungen geweckt wird.“ AY. 551

 

8. „Stellt einen Gegenstand auf einen neuen Platz; bleibt das unbemerkt, macht dasselbe mit einem größeren Gegenstand und beobachtet, welcher Elefant schließlich ein „scharfsichtiges“ Auge anzieht. Prüft euch selbst und andere. … einfache Aufmerksamkeit wird einem vielen Stufen voranbringen. So muss man darangehen, ein „Adlerauge“ zu entwickeln! Ein Yogi galt als Spaßmacher, weil er in Häusern unbemerkt verschiedene Gegenstände umstellte. Als man ihn fragte: „Warum tust du das“, antwortete er: „Ich beobachte, ob ihr blind geworden seid.“ Es gibt wirklich nur wenige, die Veränderungen in ihrer Umgebung bemerken. Das erste Anzeichen eines „Adlerauges“ ist jedoch, die geringfügigsten Veränderungen zu bemerken, denn von ihnen hängt die Schwingung des Ganzen ab.“ AY. 651

 

N.K. Roerich. Wikingertochter (Unkrada).<br> 19189. „Nicht ohne Grund empfahlen die Weisen des Altertums, sich mit Künsten oder Handwerk zu beschäftigen. Jeder musste an irgendeiner Handarbeit teilnehmen. Sie sahen darin ein Mittel zur Konzentration. Jeder spannte in seinem Streben nach Vervollkommnung den Willen und die Aufmerksamkeit an.“ FW II. 293

 

10. „…Ein kleiner Skorpion sticht nicht weniger als ein großer, wenn er nicht bemerkt wird. Man benötigt ein Adlerauge nicht, um einen Berg, sondern um ein kleines Sandkorn zu erkennen.“ AY. 262

 

11. „Wir wollen uns gegenüber jedem kleinen Umstand aufmerksam verhalten: Im irdischen Dasein ist es schwierig zu unterscheiden, wo das Kleine und wo das Große, wo das Nutzlose und das wo das Nützliche liegt. Viele Perlen wurden zusammen mit dem Kehricht hinausgefegt.“ Br I. 35

 

12. „…Je aufmerksamer ein Mensch ist, desto größer wird die Schönheit sein, die sich ihm offenbart. Man muss jederzeit aufmerksam sein. Man muss die Umstände so einlesen, als wären sie ein tiefgründiges und schönes Buch, das für den täglichen Gebrauch bestimmt ist.“ NKR „Meilensteine“

 

13. „Das Leben will beobachtet und von ihm gelernt werden. Jede aufmerksame Beobachtung erfordert eine Loslösung von sich selbst. Ein Mensch, der ganz mit sich selbst und seinen Sorgen beschäftigt ist, ist taub und blind für seine Umgebung, denn er sieht und hört nichts, weil er völlig mit sich selbst beschäftigt ist. Das Buch des Lebens ist diesen tauben Blinden verschlossen.“ FAY–1955. 166

 

14. „…Es bedarf die Aufmerksamkeit, anders gesagt, jene Verfeinerung, die man Kultur nennt.“ FW I. 160

 

 

 

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